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Italienischer Blinden- und Sehbehindertenverband Onlus Landesgruppe Südtirol

Nationaler Tag des Blinden und vorweihnachtliche Feier am 20. Dezember

Der Vorsitzende Dr. Valter Calò spricht zu den Mitgliedern
Unser Verband hat am 20.12.2015 die Feier des „Nationalen Tages des Blinden“ sowie seine traditionelle vorweihnachtliche Feier abgehalten, zu welcher die Sehgeschädigten aus dem ganzen Land sowie die lokalen Behördenvertreter eingeladen waren.

Bei der heiligen Messe mit dem Blindenseelsorger Hochw. Vitus Dejaco wurde den verstorbenen Sehgeschädigten, Begleitern und Gönnern gedacht; nach den Grußworten des Vorsitzenden und der Behördenvertreter endete die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Wie jedes Jahr nahmen zahlreiche Sehgehschädigte diese Gelegenheit war, um den Kontakt mit dem Verband und anderen Betroffenen zu pflegen.

Während der Heiligen Messe

Pressekonferenz am 16.12.2015: Absolute Neuheit auf gesamtstaatlicher Ebene - App SASABUS entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband

Am Mittwoch 16. Dezember fand um 10.00 Uhr im Pressesaal des Palais Widmann in Bozen eine Presskonferenz statt, bei welcher der Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverband Onlus und die SASA die innovative App SASABUS für Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel vorgestellt haben.

Während der Pressekonferenz
Der Vorsitzende Dr. Valter Calò und das Vorstandsmitglied Dr. Veronika Joas bei der Pressekonferenz
Die App, die von der SASA in Zusammenarbeit mit einer Gruppe blinder und sehbehinderter Südtiroler entwickelt worden ist, kann von der gesamten Bevölkerung genutzt werden, inklusive von Sehgeschädigten. Mit Hilfe eines modernen Smartphones mit Sprachausgabe erhalten die Fahrgäste an der Haltestelle in Echtzeit Informationen über die Ankunftszeit der Busse, Verspätungen usw.. Die App ist nicht nur für sehgeschädigte Personen sondern für die gesamte Bevölkerung nützlich. Die Möglichkeiten der App wurden bei der Pressekonferenz seitens der Techniker der SASA ausführlich vorgestellt.

Zur Sprache kam auch die Zusammenarbeit zwischen unserem Verband und dem Dienstleistungsbetrieb SASA. Letzterer hat tatkräftig unter Beweis gestellt, welche Möglichkeiten im Zusammenwirken mit einer Gruppe von Behinderten liegen, die ansonsten viel zu oft vergessen wird.

Hier eine Verlinkung zur Aussendung der Nachrichtensendung von Video 33, der Bericht über die Pressekonferenz beginnt bei Minute 7. http://www.video33.it/Mediateca/%28video%29/38346

Buch über den Gründer des Verbandes Aurelio Nicolodi

Titelblatt des Buches über Aurelio Nicolodi
Im vergangenen Sommer wurde das Buch “Aurelio Nicolodi - Una luce nel buio dei giorni” der Journalisten Alberto Folgheraiter und Giorgio Lunelli vorgestellt. Das Buch handelt vom Leben und dem Werk des Gründers des Italienischen Blindenverbandes, einem trientner Kriegsblinden, der während des Ersten Weltkrieges sein Augenlicht verloren hat. Nicolodi setzte sich stets dafür ein, dass den Blinden volle Bürgerrechte anerkannt werden, dass sie als Personen mit ihrer menschlichen Würde respektiert und sozial gleichgestellt werden.
Jene, die beim Dienst "Libro Parlato" eingeschrieben sind, können in Trient das Hörbuch anfragen, oder es bequem von zu Hause aus auf den eigenen Computer herunterladen. Diese Möglichkeit besteht übrigens für die in den Dienst des Blinden- und Sehbehindertenverbandes "Libro Parlato" eingeschriebenen Hörer für tausende weitere
Titel.
Das Buch über Aurelio Nicolodi (in italienischer Sprache) kann außerdem im Verbandsbüro ausgeliehen werden, und zwar entweder als Schwarzschriftausgabe, in Großdruck, in Brailleschrift oder als Daisy-CD.

Pressemitteilung der Landespresseagentur zum Welttag des Sehens

Unter folgendem Link ist es möglich die Pressemitteilung der Autonomen Provinz Bozen welche anlässlich des Welttages des Sehens am 8. Oktober erschienen ist, zu lesen: http://www.provinz.bz.it/news/de/news.asp?news_action=4&news_article_id=517018

Unsere blinden und sehbehinderten Bergwanderer im Defereggental

Auf das Defereggental in Osttirol war in diesem Jahr die Ortswahl für die traditionelle Bergwanderwoche des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Südtirol gefallen. Diese fand vom 13. bis 19.09.2015 statt. 26 Personen, blinde und sehbehinderte Bergfreunde und ihre sehenden Begleiter, nahmen daran teil.
Beim Wandern
Das Vorbereitungsteam mit Wanderführer Hermann Taferner hatte die einzelnen Touren wie immer gut geplant, so dass gemütliche und gehtüchtige Wanderer jeweils die passende Route wählen konnten. Die einzelnen Wanderungen während der Woche führten auf die Trojeralm sowie über den Knappensteig zur Durfeldalm, auf das Gsieser Törl, entlang dem Alpenblumenweg zur Seespitzhütte auf 2300 Meter Meereshöhe, zur Bruggeralm und Brunneralm sowie entlang des Arventals bis zur Jagdhausalm und dem Klammjoch, welches die Gruppe bei einer vorherigen Wanderwoche bereits von Rein in Taufers aus erklommen hatte. Am Heimreisetag wurde noch Halt am Staller Sattel gemacht und der Obersee umrundet. Besondere Anerkennung und Dank gehen an den Wanderführer Hermann Taferner sowie die verantwortungsvollen sehenden Begleiter, deren Mitwandern das Erleben dieser Woche in den osttiroler Bergen erst ermöglichte.
Ein Foto am Eingang des Alpenblumenweges
Ein Teil der Wandergruppe
Nachfolgend ein Bericht der Teilnehmerin Sonja Capovilla:

Parken auf blauen Zonen: Gemeinden beschließen Kostenbefreiung für Invaliden

Hier ein Artikel aus der Newsletter des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit:
Es gibt gute Nachrichten für alle Inhaber eines Invalidenparkscheins: außer in Meran können Menschen mit Behinderung ihr Auto nun wieder kostenlos auf den blauen Zonen parken. Alle großen Südtiroler Gemeinden haben entsprechende Verordnungen erlassen oder handhaben dies in der Praxis so. Damit trägt die kontinuierliche Sensibilisierungsarbeit des Dachverbandes Früchte, der seit Jahren in den Gemeinden interveniert hatte.
Seit einem Kassationsgerichtsurteil des Jahres 2009 dürfen nämlich Inhaber eines Invalidenparkscheins in Italien nicht mehr grundsätzlich kostenlos auf den gebührenpflichtigen blauen Zonen parken. Jede Gemeinde hat aber die Möglichkeit dies eigenständig zu regeln und Ausnahmen vorzusehen. In der Folge waren auch einige Südtiroler Gemeinden dazu übergegangen, die Parkgebühr zu kassieren. Der Dachverband versuchte seitdem in Südtirol eine einheitliche landesweite Regelung, sowie eine Gebührenbefreiung zu erreichen. Es gab dazu mehreren Anläufe über den Gemeindenverband, sowie den einzelnen zuständigen Bürgermeistern oder Gemeindereferenten. Manche Gemeinden zeigten Verständnis, andere weniger. Heuer im Sommer nun startete der Dachverband eine erneue Offensive und hat die neu gewählten Gemeindevertreter mit dem Anliegen kontaktiert. Die Intervention des Dachverbandes hat Früchte getragen, denn jetzt haben alle großen Gemeinden eine entsprechende Ausnahmeregelung beschlossen. Neben Bozen, Brixen, Bruneck, Schlanders sind in jüngster Zeit auch Leifers, Kaltern, Sterzing, Eppan und Algund dazugekommen. Andere Großgemeinden, etwa Lana, oder Klausen haben keine eigene Regelung erlassen, das Parken wird aber ausdrücklich geduldet. Ähnlich handhaben es auch die meisten anderen Ortschaften in Südtirol. Einzig Meran ist noch ausständig, dort wird der Antrag derzeit noch geprüft.

Südtiroler Hauskalender 2016 zu Gunsten des Verbandes

Titelblatt Südtiroler Hauskalender 2016
Auch in diesem Herbst wird der Südtiroler Hauskalender zu Gunsten des Blinden- und Sehbehindertenverbandes verteilt.
Durch diese Aktion wird die Tätigkeit des Verbandes unterstützt, hierbei können wir auf über 30 Helfer zählen, darunter mehrere Mitglieder des Verbandes. Ihnen sei auf diesem Wege ein herzlicher Dank ausgesprochen.
Für einige Zonen suchen wir noch Mitarbeiter, und zwar für das Unterland, für das Wipptal, für Welschnofen, Deutschnofen sowie für Aldein. Für das Verteilen ist eine Provision vorgesehen. Interessierte können sich umgehend im Verbandsbüro melden - Tel. 0471 971117 oder info@blindenverband.bz.it.

Der Kalender ist nicht nur über die freiwilligen Verteiler erhältich, sondern auch direkt in unserem Verbandsbüro in der Garibaldistr. 6 in Bozen.
Er enthält einen Artikel über verschiedene Arten von Sehschädigungen, Gedichte und Erzählungen, Geschichtliches, Naturkundliches und Wissenswertes, verteilt auf rund 200 Seiten mit zahlreichen Bildern und könnte eine nette Geschenksidee für viele Gelegenheiten sein! Zudem unterstützen Sie durch diese kleine Spende konkret unseren Verband.

Eine APP für die Busse – eine interessante Zusammenarbeit zwischen der städtischen Transportgesellschaft und dem Blinden- und Sehbehindertenverband

Am 30. September 2015 hat beim Sitz der SASA Spa ein Treffen zwischen den IT-Verantwortlichen und einigen Vertretern des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Südtirol, stattgefunden.
Ziel des Treffens war das Sammeln möglichst vieler Ideen für die Entwicklung einer App der SASA für Smartphones, welche natürlich für alle Sehgschädigten Nutzer zugänglich sein muss, die ein Smartphone mit IOS (Apple) oder Android Betriebssystem haben.
Beim Treffen war es möglich die Eigenheiten der App zu definieren: diese soll nicht nur die Fahrzeiten der Busse liefern, sondern auch in Echtzeit wann welcher Bus an die Haltestelle kommen wird an welcher man sich gerade befindet; die App muss die Möglichkeit bieten, zwischen allen Bussen die an einer Haltestelle vorbeikommen, eine bestimmte Linie aussuchen zu können (wenn man zum Beispiel auf die Linie 5 wartet, die Möglichkeit zu haben nur die Informationen über diese Linie abzurufen indem man sie auswählt); sie muss Informationen über die Strecke des Busses in welchen man gestiegen ist liefern (immer in Echtzeit) mit Meldung der nächsten Haltestelle, dies ist sehr nützlich wenn die Ansage innerhalb der Busse nicht funktioniert; die Möglichkeit vorsehen über eine Suchfunktion die Strecke zu planen, indem man Informationen über die möglichen Linien erhält (mit den eventuellen Anschlüssen) und wie man die Haltestelle erreichen kann die in der Nähe liegt. Diesbezüglich wäre es Optimal diese App mit anderen Apps mit Satellitenortung interagieren zu lassen, welche eigens für Sehgeschädigte entwickelt wurden, wie z.B. Ariadne GPS oder BlindSquare.
Es wurde auch das (richtige) Thema der sehgeschädigten Senioren aufgeworfen oder auch Sehgeschädigter die kein Smartphone oder Händy haben. Die Vorschläge waren zwei: die Monitore an den Haltestellen welche die ankommenden Busse anzeigen mit einer akustischen Stimme ausstatten, oder einen Infodienst durch eine Grüne Nummer einrichten wo man durch Eingabe der Haltestellennummer Infos über die vorbeifahrenden Busse abrufen kann. Natürlich müssten die Grüne Nummer und die Haltestellennummer für Blinde und Sehbehinderte zugänglich an der Haltestelle angebracht werden (große Schrift sowie Brailleschrift).
Ziel des Teams der SASA ist es aber inzwischen eine barrierefreie APP zu programmieren, sobald die Programmierung abgeschlossen sein wird, wird sich die SASA mit uns in Verbindung setzten um diese zu testen. Wir sollen uns melden sollten uns andere Ideen oder Vorschläge einfallen.
Dr. Ilaria Frenez

Konzerte im Dunkeln zur Sensibilisierung für Blindheit
Zusammenarbeit zwischen Jugendzentrum Brixen und Blinden- und Sehbehindertenverband

Das Jugendzentrum Brixen Connection und der Blinden- und Sehbehindertenverband Südtirol organisieren demnächst vier Konzerte im Dunkeln, um für das Thema der Blindheit zu sensibilisieren. Die erste der vier Veranstaltungen findet am 07.12. statt.
Durch diese Initiative soll mittels des kreativen Ausdrucks der Musik das Kennenlernen und eine Annäherung an die Sinnesbehinderung ermöglicht werden.
Sehende Künstler werden in vollkommener Dunkelheit auftreten und versuchen, mit dem Publikum zu interagieren. Es wird jeweils Musik unterschiedlicher Art zur Aufführung gebracht, und so werden bei den Zuhörern unvergessliche Emotionen und Eindrücke erzeugt. Außer sich der Sehschädigung anzunähern können sich die Zuhörer im Dunkeln voll auf die Musik konzentrieren und diese genießen.

Die Eröffnungsveranstaltung wird am 07.12. um 21.00 Uhr im Sitz des Jugendzentrums Connection in der Widmannbrückenstr. 4 in Brixen stattfinden, mit dem Musiktheater "Le voci di Pinocchio" des Ensembles MUSICAINFABULA. Diese Gruppe besteht aus dem Liedsänger Francesco Tancredi und drei Ausnahmemusikern wie Ettore Bonafé, Percussion, Claudio Giovagnoli Saxophon, Klarinette und Flöte sowie Jacopo Martini an der Gitarre. Bei dieser Gelegenheit stellt die Gruppe Musicainfabula die gleichnamige CD "Le voci di Pinocchio" vor.
Im Abstand von je einem Monat finden dann weitere drei Konzerte statt (die Termine sind noch festzulegen): Im Januar wird die Gruppe aus dem Trentino Yellow Capras das Publikum mit Country Liedern und mit originellen Arrangements von klassischen Musikstücken unterhalten, im Februar sind Annika Borsetto und die Ukulele Lovers an der Reihe und schließlich eine Gruppe aus Sterzing, geleitet von den Brüdern Alemanno Bob und Jack.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb laden wir ein, sich unter der Nummer 0472837404 oder per Email info@giovaniconncetion.it anzumelden.


Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!

Ilaria mit ihrem Blindenführhund Ambra

Gesamtstaatlicher Tag des Blindenführhundes

Anlässlich des Tages des Blindenführhundes, welcher alljährlich am 16. Oktober begangen wird, ist es Ilaria Frenez, welche innerhalb des Blinden - und Sehbehindertenverbandes Südtirol für diesen Bereich zuständig ist, ein Anliegen, darüber zu informieren.

Sie selbst hat seit zweieinhalb Jahren einen liebenswerten, schwarzen Labrador namens Ambra an ihrer Seite.

Nachfolgend die Datei zum herunterladen:
Bild des Artikels

Konzerte im Dunkeln in Brixen

Nachfolgend zum Downloaden, ein schöner Artikel aus der gestrigen Ausgabe der Tageszeitung “Alto Adige” über einige Konzerte im Dunkeln, die demnächst in Brixen stattfinden.

Das Projekt, welches die Sensibilisierung der Bevölkerung über das Thema Blindheit bezweckt, wird vom Jugendzentrum Connection und unserem Verband organisiert.

Das erste Konzert findet am 7. Dezember statt mit der Vorstellung "Le voci di Pinocchio".


Welttages des Sehens am 08.10.2015

Der Sand am Siegesplatz
Am 8. Oktober wurde der Welttag des Sehens begangen. Unser Verband nahm an den Initiativen der Internationalen Agentur zur Vorbeugung von Blindheit (IAPB), Sektion Italien teil. Schwerpunkt des Welttages waren in diesem Jahr die Erwachsenen sowie die häufigsten Erkrankungen bei dieser Personengruppe.

Es wurden zwei Informationsstände in Bozen eingerichtet, einer am Siegesplatz und einer in der Eingangshalle im Krankenhaus. Dort waren von 10.00 bis 18.00 Uhr Funktionäre sowie Mitglieder des Verbandes anwesend, um Informationsmaterial über Vorbeugung von Sehschädigungen sowie über die Tätigkeit des Verbandes zu verteilen. Die Landesrätin für Gesundheit, Sport, Soziales und Arbeit, Dr.in Martha Stocker hat die Schirmherrschaft für die Initiative übernommen und den Informationsstand am Siegesplatz besucht.
Assessorin Martha Stocker besucht den Informationsstand

Die Gesundheit des Auges erhalten

Es ist wichtig zu bedenken, dass ein Großteil der Erblindungen durch einen angemessenen Schutz des Auges oder durch regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt verhindert werden können. Regelmäßige Kontrollvisiten sollten in jedem Alter durchgeführt werden, und zwar auch wenn keine Schäden oder Sehfehler erkennbar sind. Es hört sich absurd an, aber viele Symptome von Augenerkrankungen treten unbemerkt auf. Dies geschieht, da sich unser Körper an den Sehfehler gewöhnt, vor allem wenn dieser fortschreitend ist.
Es ist also nur durch regelmäßige Untersuchungen bei einem Augenarzt möglich, eventuelle Erkrankungen die zu Sehbehinderungen bzw. zu Blindheit führen können, rechtzeitig zu erkennen, ihnen vorzubeugen bzw. sie zu behandeln.
Weitere Informationen über Vorbeugung finden sich unter dem Menüpunkt "Vorbeugung".

Der Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverband ONLUS betreut rund 1.250 Sehgeschädigte, darunter etwa 230 Vollblinde, 515 Teilblinde und 500 Sehbehinderte.730 sind eingeschriebene Mitglieder. Die Tätigkeiten des Verbandes gehen von Interessensvertretung über Patronatsarbeit bis zur Durchführung von Initiativen im Bereich Freizeit und Kultur. Das Statut sieht auch die Durchführung von Maßnahmen zur Vorbeugung von Sehschädigungen vor.

Wollen Sie die Tätigkeit unseres Verbandes unterstützen? Unter der Seite "Unterstützen Sie uns" finden Sie die Möglichkeiten dazu.

Ausflug der Mitglieder am 26.09.2016 in Innsbruck

Am 26.09. führte der Blinden- und Sehbehindertenverband Südtirol seinen traditionellen Mitgliederausflug durch, an dem Blinde und Sehbehinderte mit ihren Begleitern, insgesamt 54 Personen, teilgenommen haben. Ziel war in diesem Jahr Innsbruck. Ein Bus startete in Latsch im Vinschgau, ein zweiter in Toblach im Pustertal. Am Vormittag erfuhren die Teilnehmer bei einer geführten Stadtbesichtigung vieles über die Landeshauptstadt Tirols sowie über Tiroler Geschichte. Ausgehend vom Hofgarten spazierten sie dabei bis zur Kaiserlichen Hofburg und zum Kongresshaus, ließen sich den barocken Dom St. Jakob erklären und bummelten durch die Gassen der Altstadt bis zum Goldenen Dachl.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhr die Gruppe auf den Bergisel. Hier wurde die Freizeit für einen Spaziergang durch den Wald, die Fahrt mit einem Aufzug auf die Aussichtsterrasse der Skisprungschanze oder zur Besichtigung des Riesenrundgemäldes über die Schlachten am Bergisel von 1809 genutzt.
Nach einem Tag in Gemeinschaft mit anderen sehgeschädigten Menschen kehrten die Teilnehmer in ihre Heimatorte in ganz Südtirol zurück.
Aussicht auf Innsbruck
Aussicht auf Innsbruck
Während der Stadtführung
Während der Stadtführung

Ab September 2015 sind nur mehr die europäischen Parkerlaubnisse für Invalidenplätze gültig

Wir erinnern daran, dass die alten, orangefarbenen Berechtigungsscheine zum Parken auf den für Invaliden reservierten Stellplätzen im September 2015 verfallen. Danach sind nur noch die blauen Europäischen Parkscheine gültig. Diese können bei der Ansässigkeitsgemeinde angefragt werden.

Parken auf kostenpflichtigen Stellplätzen (blaue Streifen) für Invaliden in einigen Gemeinden kostenlos

In diesen Tagen hat die Gemeinde Leifers einen internen Beschluss erlassen, der es Behinderten erlaubt, kostenlos auf den "blauen Streifen" zu parken, wenn die für Invaliden reservierten Stellplätze besetzt sind.
Die anderen größeren Gemeinden, die eine solche Befreiung vorsehen, sind: Bozen, Brixen und Bruneck, während in Meran und in Sterzing Invaliden die Parkgebühr entrichten müssen. Zusammen mit dem Dachverband für Soziales und Gesundheit werden wir uns für eine Befreiung auch seitens anderer Gemeinden einsetzen.

Grüne Nummer "Gewalt im Alter"

Telefon
Seit 2014 antwortet unter der gebührenfreien Telefonnummer 800-001800 nicht nur mehr der Dienst „Notfall Senioren“, der für das Stadtgebiet Bozen aktiv ist, sondern auch der überörtliche Dienst „Gewalt im Alter“.
Zielgruppen des Dienstes sind ältere Menschen, die Gewalt, sei sie physischer, moralischer oder finanzieller Art, erfahren, pflegende Angehörige und Fachpersonal, Zeugen von Gewalttaten sowie Personen, welche Informationen zum Thema der Gewalt im Alter erhalten möchten.
Der Telefondienst bietet die Möglichkeit, die erlebte Situation telefonisch zu teilen und Kontakt zu den territorial zuständigen Diensten aufzunehmen.
Derzeit ist der Telefondienst von Montag bis Freitag von 09.00 bis 12.00 Uhr sowie am Donnerstag von 09.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr erreichbar. Zu den restlichen Zeiten, am Wochenende und an Feiertagen ist ein Anrufbeantworter aktiv. Ein Rückruf wird garantiert.

Konvention mit dem Teatro Cristallo in Bozen erneuert

Unser Verband hat die Konvention mit dem Teatro Cristallo auch für die Saison 2015/2016 erneuert, die effektiven sowie die unterstützenden Mitglieder des Verbandes erhalten die Cristallo Card zum Preis von € 3 anstatt € 6; mit dieser erhält man Rabatte auf alle Vorstellungen der Saison. Ab dem 22. September ist es für etwa 3 Wochen zudem möglich, ein vergünstigtes Abo für mehrere Veranstaltungsreihen zu erhalten, wie z.B. Comedy Show - teatro leggero per ridere di gusto € 65 anstatt € 75; Buona domenica a teatro - i classici della commedia popolare e divertenti spettacoli amatoriali € 45 anstatt € 50; Racconti di Musica € 50 anstatt € 60; Circuito danza Trentino Alto Adige/Südtirol Tanznetz € 35 anstatt 40. Das genaue Programm kann in unserem Büro oder direkt beim Theater, Dalmazienstr. 30 in Bozen, Tel. Nr. 0471 067822, www.teatrocristallo.it, Email cassa@teatrocristallo.it angefragt werden.

Aufruf: Einschreibung als unterstützendes Mitglied

Der Verband sieht in seiner Satzung auch die Einschreibung von unterstützenden Mitgliedern vor. Dies um durch die Solidarität sehender Bürger, als Verband noch mehr an Gewicht zu gewinnen. Andererseits bedarf es zusätzlicher Unterstützung, um unsere Tätigkeit umzusetzen, da die öffentlichen Beiträge ja immer mehr gekürzt werden.

Kürzlich ist der Mindestbeitrag für eine unterstützende Mitgliedschaft auf 25,00 Euro herabgesetzt worden - natürlich freuen wir uns auch, wenn jemand in höherem Maße beitragen will.

Der entsprechende Beitrag kann jährlich wie folgt einbezahlt werden, Einzahlungsgrund: „Spende als Unterstützendes Mitglied“ sowie Angabe des Namens und der Adresse:
durch Überweisung auf das Konto beim Schatzamt der Bank Intesa Sanpaolo, Sitz Bozen, IBAN: IT22S0306911619000010806209, lautet auf Blinden- und Sehbehindertenverband ONLUS, durch Einzahlung mittels Posterlagschein auf das Konto 11279395 oder auch gerne direkt in unserem Verbandsbüro.
Herzlichen Dank!

Einladung zu den monatlichen Treffen für Sehgeschädigte

eine Gruppe
Wir erinnern daran, dass jeweils einmal im Monat im Blindenzentrum St.Raphael in Bozen, Schießstandweg 36, Treffen für Blinde und Sehbehinderte sowie deren Begleitpersonen stattfinden.
Diese dienen dazu, sich kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, verschiedene Themen zu behandeln sowie vor allem zum gemütlichen Beisammensein.

Die Treffen in italienischer Sprache finden jeweils am dritten Dienstag des Monats um 15.00 Uhr statt, der erste Termin nach der Sommerpause ist der 20. Oktober.
Die Treffen in deutscher Sprache finden jeweils am ersten Dienstag des Monats mit Beginn um 19.00 Uhr statt, der erste Termin nach der Sommerpause ist der 6. Oktober.

Die genauen Termine veröffentlichen wir laufend unter dem Menüpunkt "Termine".

Initiativen der Blinden- und Sehbehindertensportgruppe: Yoga und Langlauf

Die Blinden- und Sehbehindertensportgruppe organisiert im Zeitraum von Oktober bis Mai in Bozen zwei wöchentliche Yogakurse. Hierfür, besonders für den Kurs am Donnerstag von 17.45 bis 19.15 Uhr sind noch einige Plätze frei.

Darüber hinaus organisiert die Sportgruppe von Dezember bis März für sehgeschädigte Langläufer zwei- oder dreimal wöchentlich Fahrten mit Kleinbussen zu den Langlaufloipen auf dem Lavazè-Joch.
Vom 24. bis zum 31.01.2016 findet in Rein in Taufers eine Langlaufwoche statt. Die Teilnehmer müssen selbständig sein; für Begleiter zum Langlaufen in kleinen Gruppen wird gesorgt. Anmeldungen für die Langlaufaktivitäten im Zeitraum zwischen 15.09. und 30.11.2015.

Opernabend in der Arena von Verona

Das wunderbare Bühnenbild
Auch dieses Jahr hat unser Verband für seine Mitglieder eine Fahrt in die Arena von Verona organisiert, um diesen die Möglichkeit zu bieten sich an einer Opernaufführung zu erfreuen, wie jedes Jahr war es ein voller Erfolg.

Am 7. August konnten 32 Personen die großartige Inszenierung der Oper "Der Barbier von Sevilla" von Gioachino Rossini genießen. Der Verband organisierte die Fahrt mit einem Reisebus, sowie ermäßigte Karten für nummerierte Sitzplätze.
die Gruppe vor dem Einlass

Unser Verband ist nun auf Facebook

Logo Facebook
Es freut uns mitzuteilen, dass der Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverband seit einigen Wochen auf Facebook ist!

Sendet uns Eure Freundschaftsanfrage, Ihr findet uns unter dem Namen Blindenverband Südtirol.

Wir freuen uns auf Eure Beiträge!


Meeraufenthalt des Verbandes - Dank an die ehrenamtlichen Begleitpersonen

Ein paar Tage am Meer verbringen und dort Erholung und Entspannung finden - für die meisten ist ein solcher Urlaub leicht zu organisieren, nicht so für blinde und sehbehinderte Menschen.
Es bedarf einer geeigneten Umgebung und auch der Hilfe eines sehenden Begleiters. Aus diesem Grund bietet der Blinden- und Sehbehindertenverband Südtirol alljährlich für seine Mitglieder einen Meeraufenthalt an.
Ein Gruppenfoto
Ein Gruppenfoto
Vom 20.06. bis 03.07. fand im Ferienzentrum des Italienischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes in Tirrenia, Provinz Pisa, der diesjährige Meeraufenthalt des Verbandes statt. Insgesamt 50 Personen, darunter 17 sehende Begleitpersonen nahmen daran teil.
Einige Teilnehmer am Strand
Einige Teilnehmer am Strand
"Für mich ist die Gruppe wie eine Familie," erzählt Agnes, 66 Jahre, die bereits seit 15 Jahren ehrenamtlich als Begleiterin am Meeraufenthalt teilnimmt. Das Ferienzentrum ermöglicht es zwar durch seine blindengerechte Ausstattung den sehgeschädigten Gästen ziemlich selbständig zu sein, aber in vielen Situationen sind sie doch wieder auf Hilfe angewiesen. "Eigentlich bin ich für eine oder zwei Sehgeschädigte zuständig, aber wenn wir spazieren gehen schaue ich gerne, ob es noch jemanden gibt, der sich anschließen möchte. Wenn derjenige noch eine Kleinigkeit sieht, kann er mir und der blinden Person, die sich bei mir einhängt, ja problemlos folgen" berichtet Agnes. "Für mich ist der Aufenthalt ebenfalls ein bisschen Urlaub, auch wenn ich mich nach den Bedürfnissen und nach dem Rhythmus der Personen, die ich begleite, richten muss."

Der Vorsitzende Dr. Valter Calò spricht auf diesem Wege den freiwilligen Begleitern und Helfern beim Meeraufenthalt, aber auch bei unseren anderen Initiativen übers ganze Jahr hindurch, aufrichtigen Dank für Ihre ehrenamtliche und selbstlose Unterstützung aus, ohne die wir vieles nicht machen könnten.
Glücklicherweise haben wir zahlreiche Freiwillige, die unserem Verband zur Seite stehen, und die darüber hinaus für uns Sehgeschädigte zu Freunden geworden sind!
Eine kleine Erfrischung im Schatten der Strandbar
Eine kleine Erfrischung im Schatten der Strandbar
Walter genießt das Schwimmen im Meer
Walter genießt das Schwimmen im Meer

Mobilität für Blinde und Sehbehinderte: ein Erfahrungsbericht unseres Vorsitzenden Dr. Valter Caló

Dr. Valter Calò ermutigt zum Zugfahren
Dr. Valter Calò ermutigt zum Zugfahren
Liebe Freunde,

als ich mich für den Vorsitz des Verbandes zur Verfügung gestellt habe, war ich mir der großen Arbeit bewusst, die unser gemeinnütziger Verband mit sich bringen wird.
Arbeit hat mich nie erschreckt, hingegen muss ich euch gestehen, dass mir die Notwendigkeit, mich zwischen Bruneck und Bozen vor- und zurückbewegen zu müssen, psychischen Stress bereitet hat. Eine Angst es nicht zu schaffen, nicht aus eigener Unfähigkeit, sondern aufgrund der dunklen Welt die uns umgibt.

Vielleicht sind oder waren meine Befürchtungen auch eure? Schaffe ich es alleine in Franzensfeste den Zug zu wechseln? Wird mir jemand helfen? Wo wird die richtige Waggon-Tür sein um aus dem Zug auszusteigen, rechts oder links? Und wo wird der Knopf sein um die Türe zu öffnen?

Viele Fragen….wenige Antworten, viele Ängste.

Dies passiert wenn wir von andern Menschen abhängig sind, die wir nicht kennen, aber „der Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes muss ein gutes Vorbild sein“, dies sind die Worte meiner lieben Freunde und Vorstandsmitglieder Josef Stockner und Nikolaus Fischnaller.
Also was tun?

Hier der zweite Teil des Erfahrungsberichtes unseres Präsidenten, mit vielen nützlichen Tips:


Radiosendung "Vediamoci alla Radio"

Der Hauptsitz des nationalen Blinden- und Sehbehindertenverbandes UICI moderiert seit einiger Zeit wöchentlich eine gemeinsame Sendung mit dem talkradio RadioRadio.
Jeden Donnerstag läuft von 19.00 bis 20.00 Uhr die Sendung "Vediamoci alla Radio" welche Argumente thematisiert, die mit Blindheit oder einer Seheinschränkung zusammenhängen, möglichst positive Situationen werden erzählt, so Beispiele, Erfahrungen usw.
Man kann der Sendung über die Frequenzen von RadioRadio folgen, oder in audiostreaming über die Website http://www.radioradio.it/radio/ oder über die Skyplattform.
Die Zuhörer können während der Sendung über sms oder telefonisch mit den Moderatoren interagieren: Tel.-Nr. 377-5104500.


Akustische Ansagen in den Bussen: gemeinsame Pressemitteilung des Verbandes und der SASA

Am 12.06.2015 hat ein Treffen zwischen dem Präsidenten der SASA Stefano Pagani und dem Vorsitzenden des Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverbandes Dr. Valter Calò stattgefunden, bei welchem über das Problem der unregelmäßigen Haltestellen- und Linienansagen bei den Bussen gesprochen worden ist. Am Treffen haben außerdem der Vizepräsident des Blindenverbandes Riccardo Tomasini und die Generaldirektorin der SASA Dr. Petra Piffer teilgenommen.
Die Vertreter des Blindenverbandes und der SASA waren sich darüber einig, dass das System in den vergangenen Wochen sehr viel besser funktionierte als zuvor. Präsident Pagani hat Dr. Calò alle Maßnahmen erläutert, welche die SASA ergriffen hat, um die aufgetretenen Schwierigkeiten zu beseitigen. Hierfür war monatelanger Einsatz seitens der SASA notwendig. Einige Unregelmäßigkeiten wird es allerdings auch in Zukunft geben, welche auf ungedeckte Bereiche im Satellitennetz zurückzuführen sind, da das Betriebssystem wie ein Navigator funktioniert, der die Position des Autobusses ermittelt und dem System die entsprechenden Informationen übermittelt, erklärte Pagani.
Darüber hinaus wurde vereinbart, dass der Blinden- und Sehbehindertenverband der SASA Informationen über aufgetretene Unregelmäßigkeiten umgehend mitteilt, so dass die Autobusgesellschaft laufend über diese informiert ist.
Ein weiterer wichtiger Punkt über den gesprochen worden ist, war die Aufforderung an die Fahrgäste, beim Warten an der Haltestelle dem Busfahrer durch Handaufhalten anzuzeigen, dass man einsteigen möchte. Dies ist für Blinde oder Sehbehinderte naturgemäß sehr schwierig bzw. unmöglich. Präsident Pagani hat die Vertreter des Verbandes darüber informiert, dass in den vergangenen Tagen die Fahrer angewiesen worden sind, auf jeden Fall an allen Haltestellen stehen zu bleiben, auch wenn nur ein einziger Fahrgast dort wartet und auch wenn dieser kein Handzeichen gibt.
Auf Anfrage des Blindenverbandes hat sich die SASA bereit erklärt, Treffen zwischen Blinden und Sehbehinderten und den Busfahrern zu organisieren, um sich darüber auszutauschen, was diese sehen und nicht sehen, da Information und Weiterbildung für alle von grundlegender Wichtigkeit sind.
Schließlich wurde über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen der SASA und einigen Mitgliedern gesprochen, um eine App für Smartphone zu testen, mit deren Hilfe die Nutzer, sehende und nicht sehende, zukünftig in Echtzeit Informationen über die Position des Autobusses, Ankunftszeit sowie viele weitere Informationen erhalten können.
Dr. Calò hat mit der Feststellung geendet, dass heute die Stunde Null eingetreten ist und hofft, dass es durch Zusammenarbeit und gutem Willen auf beiden Seiten gelingt, die Mitglieder zu beruhigen, deren Mobilität in Bozen sehr erschwert war. Er erinnerte daran, dass Bozen eine Tourismusstadt ist und dass diese Dienste vielen zu gute kommt und nicht nur jenen, die bei der Mobilität auf Hilfe angewiesen sind.

Valter Calò - Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenverbandes
Stefano Pagani - Präsident der SASA

Informationsblatt an die Mitglieder - Mai 2015

Nachfolgend ist es möglich das letzte Informationsblatt an die Mitglieder herunterzuladen, welches folgende Informationen beinhaltet:

1. Verbandsorgane erneuert
2. Der neu gewählte Vorsitzende Dr. Valter Calò stellt sich vor
3. Fahrt zur Opernaufführung „Der Barbier von Sevilla“ in der Arena von Verona am 7. August
4. Vorankündigung: Ausflug der Mitglieder
5. Unterstützungsangebote bei der Pflege zu Hause
6. Möglichkeit Tageszeitungen Online zu lesen
7. Übersendung der Korrespondenz des Verbandes per Email
8. Öffnungszeiten des Verbandsbüros


Neues Präsidium gewählt

Am 23.04.2015 fand die konstituierende Sitzung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes statt, bei welcher das Präsidium des Verbandes wie folgt neu gewählt wurde:
Präsident - Dr. Valter Calò
Vizepräsident - Riccardo Tomasini
Bevollmächtigtes Vorstandsmitglied - Alfred Unterhofer (sehend)

Die neuen Vorstandsmitglieder des Verbandes, im Bild von links nach rechts:
Alfred Unterhofer, Cav. Josef Stockner, Dr. Veronika Joas, Franz Gatscher, Monica Bancaro, Riccardo Tomasini, Cinzia Bancaro, Nikolaus Fischnaller, Dr. Valter Calò.

Die neuen Vorstandsmitglieder

Jahreshauptversammlung der Mitglieder mit Neuwahlen am 11. April 2015

Unser Verband hat am Samstag 11. April seine ordentliche Jahreshauptversammlung der Mitglieder abgehalten, diese war gut besucht, rund 100 Personen nahmen daran teil. Bei dieser Veranstaltung legte der Vorstand den anwesenden Mitgliedern den Tätigkeitsbericht über das Jahr 2014, die Rechenschaftsberichte sowie die Programmvorschau und den Haushaltsvoranschlag zur Genehmigung vor.
Außerdem wurden der Vorstand der Landesgruppe sowie 2 Delegierte für den XXIII. Nationalkongress gewählt.
Während der Verlesung des Tätigkeitsberichtes 2014
Als neue Vorstandsmitglieder wählten die Mitglieder folgende 9 Personen: Bancaro Cinzia, Bancaro Scrinzi Monica, Dr. Calò Valter, Fischnaller Nikolaus, Gatscher Franz, Dr. Joas Veronika, Cav. Stockner Josef, Tomasini Riccardo und Unterhofer Alfred. In den nächsten Wochen werden nun intern die Ämter vergeben.
Als Delegierte unserer Landesgruppe für den XXIII. Nationalkongress des gesamtstaatlichen Blinden- und Sehbehindertenverbandes wurden Cav. Stockner Josef und Gatscher Franz gewählt.
Außerdem hat die Versammlung eine Resolution verabschiedet, mit der der neue Vorstand beauftragt wird, bei der SASA und dem Assessorat für Mobilität, mit Nachdruck die Wiederherstellung eines verlässlichen Ansagesystems bei den Stadtbussen, einzufordern.
Einige der neuen Vorstandsmitglieder, von links nach rechts: Unterhofer Alfred, Dr. Joas Veronika, Cav. Stockner Josef, Fischnaller Nikolaus, Bancaro Cinzia, Gatscher Franz, Dr. Calò Valter
Einige der neuen Vorstandsmitglieder, von links nach rechts: Unterhofer Alfred, Dr. Joas Veronika, Cav. Stockner Josef, Fischnaller Nikolaus, Bancaro Cinzia, Gatscher Franz, Dr. Calò Valter

Bitte um Zuweisung von 5 Promille der Einkommenssteuer zugunsten unseres Verbandes

5 Promille Grafik
Auch in diesem Jahr hat der Steuerzahler die Möglichkeit, ohne zusätzliche Ausgaben eine Quote von 5 Promille der eigenen Einkommenssteuer, anstatt dem Staat, der Landesgruppe Südtirol des Italienischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes ONLUS zuzuweisen, indem er beim Abfassen der Steuererklärung (Modell 730/2015 oder UNICO 2015 PF) die Steuernummer unseres Verbandes angibt: 80015390216.
Auch diejenigen, die keine Steuererklärung abfassen müssen, können uns unterstützen, indem sie auf dem Formular für die Zweckbestimmung der 5 Promille, das der Bescheinigung CU Certificazione Unica 2015 beigelegt ist, unsere Steuernummer anführen, 2 Mal unterschreiben und das Formular beim Postamt oder in unserem Büro in der Garibaldistr. 6 in Bozen abgeben. Siehe Faksimile unter "Unterstützen Sie uns".

Jeder Steuerzahlen hat die Möglichkeit zur Zweckbestimmung der wohlbekannten 8 Promille an den Staat oder religiöse Institutionen und zusätzlich zur Zweckbestimmung von 5 Promille für soziale Zwecke.

Für weitere Hilfestellungen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir bitten Sie, diese Möglichkeit zu nutzen und diese Information auch allen Angehörigen und Bekannten weiterzugeben.
Für den Verband ist diese Finanzierungsmöglichkeit eine große Hilfe, da ja die Beiträge der öffentlichen Hand und von Privaten immer geringer werden während die laufenden Ausgaben ständig steigen. Trotz unseres Bemühens kostengünstig zu arbeiten, fällt es uns immer schwerer, die anstehenden Ausgaben zu decken.
HERZLICHEN DANK IM VORAUS!

Meeraufenthalt vom 20. Juni bis 3. Juli 2015 in Tirrenia

Ein Sonnenschirm
Der diesjährige Meeraufenthalt der Mitglieder wird vom 20.06.-03.07. stattfinden. Der Vorstand hat beschlossen, ihn dieses Jahr wieder im Ferienzentrum unseres Verbandes in Tirrenia, Provinz Pisa durchzuführen. Dieses liegt in ruhiger Lage in Mitten eines Pinienwäldchens und ist von einer Gartenanlage umgeben. Alle Wege im Haus, im Garten sowie zum Privatstrand sind mit Handläufen und tastbaren Bodenmarkierungen ausgestattet. Dies ermöglicht es den sehgeschädigten Gästen, sich unabhängig zu bewegen.
Am Meeraufenthalt können jene Mitglieder teilnehmen, die selbständig sind.
Angeboten werden 13 Tage Vollpension im Ferienzentrum sowie An- und Abreise mit einem Reisebus (von bzw. nach Bozen). Mineralwasser sowie Hauswein sind als Getränke während der Mahlzeiten im Preis enthalten, weiters ein Willkommensdrink, ein typisch toskanisches Abendessen, ein Gala-Abend, Sonnenschirm und Liegestuhl sowie Animation am Privatstrand.
Anmeldungen innerhalb 30. April im Verbandsbüro.
Wir haben 45 Betten zur Verfügung; sollten sich mehr Interessierte anmelden, erstellen wir laut Reihenfolge der Anmeldungen eine Warteliste.

Bergwanderwoche vom 13. bis 20. September 2015 im Defereggental/Osttirol

Bergwelt
Die diesjährige Bergwanderwoche der Mitglieder findet im Defereggental in Osttirol statt, und zwar mit Unterbringung im Landgasthaus Defereggerhof. In diesem Gebiet gibt es sehr schöne Wandermöglichkeiten.
Während der Woche werden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt, wobei eine Gruppe anspruchsvollere Touren und die zweite leichtere Wanderungen unternimmt. Eine gewisse Gehtüchtigkeit ist aber in jedem Fall notwendig, da jeweils Wanderungen von mindestens 3 bis 4 Stunden unternommen werden. Beide Gruppen werden von einem Wanderführer begleitet. Anmeldungen innerhalb 30. Juni im Verbandsbüro.

Video: Dire, fare, guardare. Non solo buio.

Ein Ausschnitt aus dem Film
Unter folgendem Link ist es möglich, ein Video in italienischer Sprache anzusehen, welches von pnbox in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Pordenone realisiert wurde, in welchem verschiedene Thematiken veranschaulicht werden, die mit Blindheit oder einer Sehbehinderung zusammenhängen, so z.B. die Erfahrungen einer geburtsblinden Lehrerin, eines Trainers für Mobilität und lebenspraktische Fertigkeiten der es ermöglicht neue Fähigkeiten zu entdecken, die Bedeutung von Hörbüchern und taktilen Büchern, die Tätigkeit des Verbandes usw.
http://www.pnbox.tv/dire-guardare-non-buio/

Abfassung der Steuererklärung (Mod. 730, UNICO etc.) - Konvention mit dem Steuerbeistandszentrum ANMIL

Aufgrund der Konvention des Verbandes mit dem Steuerbeistandszentrum ANMIL, können unsere Mitglieder auch in diesem Jahr die Steuererklärung äußerst kostengünstig abfassen lassen.
Unseren Mitgliedern werden folgende Tarife berechnet:
- Mod. 730/Einzelpersonen 5,00 Euro
- Mod. 730/gemeinsame Erklärung 10,00 Euro
- Mod. UNICO 20,00 Euro
Falls die originalen Unterlagen nicht in Fotokopie (einseitig) mitgebracht werden, werden vom CAF ANMIL fürs Fotokopieren 5,00 Euro berechnet.
Die Abfassung erfolgt im Sitz des ANMIL in Bozen, Kapuzinergasse 11.
Für weitere Informationen bzw. Vormerkungen sind die Mitglieder gebeten, innerhalb 20. April unser Büro zu kontaktieren Tel. 0471 971117. Limitierte Plätze.
Günstige Tarife gelten auch für Ehepartner und Kinder von Mitgliedern des Verbandes, sowie für "Nicht Mitglieder".

Parkerlaubnisse für Invalidenplätze (orange Farbe) verfallen im September 2015

Wichtig
Wir weisen darauf hin, dass die alten, orangefarbenen Berechtigungsscheine zum Parken auf den für Invaliden reservierten Stellplätzen im September 2015 verfallen. Danach sind nur noch die blauen Europäischen Parkscheine gültig. Ein solcher kann bei der Ansässigkeitsgemeinde angefragt werden.
Auch jene Sehgeschädigten, die bisher noch keinen Parkschein hatten, können einen solchen bei der Ansässigkeitsgemeinde anfragen. Voraussetzung ist, dass das berichtigte Sehvermögen höchstens 1/10 oder das Gesichtsfeld weniger als 30% beträgt.
Der Berechtigungsschein wird auf den Blinden selbst ausgestellt, ist also nicht fahrzeuggebunden.

Unter folgendem Link kann ein Ratgeber in italienischer Sprache, zur Benutzung des europäischen Parkscheins heruntergeladen werden:
http://www.up.aci.it/pescara/IMG/pdf/BB_Italian-web_version_v1_contrassegno_disabili_europeo_.pdf

Begleitdienst und kostengünstige Tarife für Behinderte bei Zugfahrten

Für behinderte Fahrgäste gibt es an größeren und mittelgroßen Bahnhöfen einen kostenlosen Begleitdienst zum Ein- Um- und Aussteigen.
Anmeldungen einen Tag vor Reisebeginn bei nationalen Fahrten sowie 3 Tage bei internationalen Fahrten unter der Grünen Nummer 800-906060 (nur vom Festnetztelefon aus) oder per E-Mail: SalaBlu.VERONA@rfi.it. Uhrzeit, Wagen- und Sitzplatznummer müssen angegeben werden.
Gleichzeitig kann man über diesen Dienst auch die für behinderte Menschen reservierten Fahrkarten zu kostengünstigen Tarifen vormerken (z.B. Tarif Super Economy). Diese sind allerdings nur in sehr limitierter Anzahl verfügbar und eine frühzeitige Vormerkung ist vorteilhaft.
Weiterhin aufrecht bleiben die Ermäßigungen mit dem blauen Bahnausweis Mod. 28/C welcher vom Verband ausgestellt wird.

Unregelmäßigkeiten bei den Ansagen der Stadtbusse - Reaktionen

In Folge unseres Schreibens an den Präsidenten der SASA Dr. Pagani und des Leserbriefes einiger Sehgeschädigten, veröffentlicht in der Tageszeitung Alto Adige am 6. März 2015, haben der Stadtrat Mauro Randi und der Direktor der Tageszeitung Alto Adige Alberto Faustini, Ihre Solidarität für die Anliegen der Sehgeschädigten bekundet.
Nachfolgend ist es möglich die diesbezüglichen Dateien herunterzuladen:


Unregelmäßigkeiten bei den akustischen Ansagen der SASA Stadtbusse in Bozen - Schwierigkeiten für Blinde und Sehbehinderte

Mit Schreiben vom 25.02.2015 an den Präsidenten der SASA Herrn Dr. Stefano Pagani, hat der Blinden- und Sehbehindertenverband erneut seinen Unmut über die seit eineinhalb Jahren anhaltenden Fehlfunktionen bei den akustischen Ansagen der Stadtbusse in Bozen ausgesprochen.
Das Schreiben kann hier heruntergeladen werden:


Sehgeschädigte Langläufer auf den Pisten des Hochpustertales
Langlaufwoche der Blinden- und Sehbehinderten-Amateursportgruppe Bozen

Eine Gruppe von zwei, drei Langläufern gleitet über den Schnee. Ab und zu verständigen sich die einzelnen Sportler untereinander durch Zurufe. Alle tragen gelbe Abzeichen mit drei aufgedruckten, schwarzen Punkten. Ein weiterer Langläufer fährt neben der Gruppe her und gibt Anweisungen: „go, go, go ... Kurve links ... Abfahrt, leicht bremsen! ...“ Dies ist ein Bild, das sich den Besuchern der Langlaufloipen im Hochpustertal kürzlich immer wieder bot.
Eine Gruppe beim Langlaufen
In Toblach fand vom 17. bis 24.01.2015 die diesjährige Langlaufwoche der Blinden- und Sehbehinderten-Amateursportgruppe Bozen statt. Die 36 Teilnehmer kamen aus Südtirol, dem restlichen Italien, aus Nordtirol sowie aus Deutschland. In Toblach hatte man sich bemüht, trotz akutem Schneemangels einige Kilometer Loipe zu präparieren, so dass die Wintersportler täglich ihre Touren unternehmen konnten.
Am Anfang der Woche wurden die sehgeschädigten Teilnehmer an der Langlaufwoche je nach Können und sportlicher Vorbereitung in Gruppen eingeteilt. Tagtäglich zogen sie vormittags und nachmittags, begleitet von jeweils einem Skilehrer oder Begleiter los, um die Technik des klassischen, nordischen Skilaufes zu erlernen oder zu vertiefen oder um einfach eine Tour auf den Brettern zu unternehmen. Meist waren sie auf den mit Kunstschnee präparierten Pisten in Toblach unterwegs; einige Male wich man auch auf die Naturschneepisten des Fischleintales oder des hinteren Gsieser Tales aus.
Unterstützt wurden die Sehgeschädigten von einem achtköpfigen Team von eigens ausgebildeten Skilehrern und Begleitern. Diesen sei für ihren ehrenamtlichen, verantwortungsvollen und selbstlosen Einsatz herzlich gedankt, weiters der Südtiroler Volksbank für die finanzielle Unterstützung.
Die Freizeit wurde zum Entspannen im Wellnessbereich der Unterkunft oder in geselliger Runde zum Kennenlernen und Plaudern genutzt. Nach sieben Tagen Wintersport traten die einzelnen Teilnehmer zufrieden wieder die Heimreise an.
Zwei Teilnehmer winken freudig in die Kamera
Gruppenfoto

Mitgliederversammlung des Südtiroler Seniorenbundes

Der Vorsitzende Josef Stockner als Vertreter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes bei der Mitgliederversammlung des Südtiroler Seniorenbundes.

Es handelt sich hierbei um einen im Jahr 2014 gegründeten Verband welcher alle
Seniorenorganisationen, Senioren in den Verbänden, Senioren- Gemeinderäte und Rentnergewerkschaften in sich vereint um gemeinsame Interessen zu vertreten.
Mitgliederversammlung des Südtiroler Seniorenbundes, Josef Stockner links im Bild