Tätigkeits- und Finanzbericht der Landesgruppe Südtirol des
Italienischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes ONLUS
für das Jahr 2008
Liebe Freunde!die Jahreshauptversammlung ist stets Anlass, die Mitglieder über die Tätigkeit im abgelaufenen Jahr zu informieren.
Schwerpunkt im Jahr 2008 war vor allem die ordentliche Verbandstätigkeit. Es geht dabei um den täglichen Kontakt zu Blinden und Sehbehinderten in Südtirol, um das Erfassen von Anliegen und Bedürfnissen und um die entsprechende Interessensvertretung.
Von unserer Landesgruppe werden etwa 970 Sehgeschädigte, davon rund 240 Vollblinde, 530 Teilblinde und 200 Sehbehinderte erfasst und betreut. Rund 660 sind eingeschriebene Mitglieder. Im vergangenen Jahr gab es 57 Neueinschreibungen, 43 Mitglieder sind verstorben. Ihnen werden wir ein ehrendes Andenken bewahren.
Nach diesen allgemeinen Informationen wenden wir uns nun den einzelnen Tätigkeitsbereichen zu.
1. Verbandsorgane
Das Präsidium unserer Landesgruppe besteht aus dem Präsidenten, der Vizepräsidentin und dem delegierten Vorstandsmitglied. Zusammen mit den weiteren sechs Vorstandsmitgliedern bilden sie den neunköpfigen Vorstand. Der Vorstand traf sich zu fünf Sitzungen. Dringende Beschlüsse wurden vom Präsidium in eigenen, zusätzlichen Zusammenkünften gefasst. Die Vorstandsmitglieder setzten sich mit der laufenden Verbandstätigkeit auseinander, vor allem aber mit speziellen Anliegen Sehgeschädigter sowie neuen wirtschaftlichen und sozialrechtlichen Herausforderungen.Bei zwei Zusammenkünften des Nationalvorstandes in Tirrenia sowie sieben On-line-Versammlungen der Führungskreise des Verbandes via Internet wurden Entwicklungen und Herausforderungen auf nationaler Ebene behandelt. Bei einer Protestkundgebung besetzten die Mitglieder des Nationalvorstandes die Tribüne des Parlamentes, um die Anliegen des Verbandes und besonders die der vertretenen Personengruppe mit Nachdruck zu verteidigen.
Auf lokaler Ebene erfolgte die Interessensvertretung unter anderem auch durch die Mitarbeit im Ausschuss des Dachverbandes der Sozialverbände Südtirols und durch das Mitwirken in verschiedenen Arbeitsgruppen. Weiters sind wir im Landesbeirat für Soziales im Bereich Behindertenarbeit, in einigen Sprengelbeiräten sowie im Seniorenbeirat vertreten.
Die Vorstandsmitglieder nahmen an Informationstreffen und Tagungen über Sicherheit am Arbeitsplatz, Arbeitsmöglichkeiten für Behinderte, über Mehrfachbehinderung sowie über den Wert des Braille-Buches teil.
Besonders wichtig bleibt jedoch der direkte Austausch mit den Betroffenen. Die beiden Jahreshauptversammlungen sowie die traditionelle vorweihnachtliche Feier waren für Mitglieder und Funktionäre Gelegenheit hierfür.
2. Personal, Tätigkeit im Verbandsbüro sowie Investitionen
Der Jahresbericht spiegelt die vielfältige Tätigkeit im Verbandsbüro wider, die von den drei Angestellten durchgeführt wird. Auf guten persönlichen Kontakt zwischen den Mitarbeitern und den Betreuten wird dabei besonderer Wert gelegt, um die Verbindung der Sehgeschädigten zum Verband zu bestärken. Ende des Jahres ist es wieder gelungen, eine Freiwillige des nationalen Zivildienstes zu finden, die seit Anfang Januar 2009 die Mitarbeiter im Büro unterstützt, sowie auch sehgeschädigten Mitgliedern als Begleitperson zur Verfügung steht.Die Angestellten nahmen an Fortbildungen zu den Themen „Umgang mit Bildern“, „Berichte effizient schreiben“ und „Methoden und Techniken der Öffentlichkeitsarbeit“ sowie an einer Fortbildung für die Ausbildner der Freiwilligen des Zivildienstes teil. Weiters mussten sie sich immer wieder mit Neuerungen auseinandersetzen bzw. sich Kenntnisse über neue Sachverhalte aneignen, von denen hier die Bestimmungen zur Sicherheit am Arbeitsplatz genannt seien.
Bei vielen, vor allem bürokratischen Belangen arbeitete die Landesgruppe eng mit der Sektion Trient und mit dem Hauptsitz in Rom zusammen.
Ende des Jahres wurde die neue Datenbank für das Verbandsbüro geliefert, welche in diesem Frühjahr endgültig installiert und in Betrieb genommen wird. Das ganze Jahr über war intensiv am neuen System gearbeitet worden um zu gewährleisten, dass dieses den Anforderungen entspricht. Sie ist für sehgeschädigte Anwender nutzbar und erfüllt die Ansprüche des Hauptsitzes, welcher seit einiger Zeit den Aufbau einer nationalen Datenbank aller Sehgeschädigten Italiens vorantreibt.
Da der seit 10 Jahren benutzte Kleinbus des Verbandes in letzter Zeit immer häufiger Reparaturen bedurfte, musste er durch einen neuen ersetzt werden. Dieser konnte großteils durch Beiträge seitens der Landes-Sozialabteilung sowie seitens der Stiftung Südtiroler Sparkasse finanziert werden. Das Fahrzeug dient Mitgliedern und Funktionären bei Ausflügen, um zu Zusammenkünften und Tagungen zu gelangen sowie für Fahrten der Sportgruppe.
3. Renten, Patronatsarbeit, Interessensvertretung und Erleichterungen für die Mitglieder
Im Jahre 2008 wurden 108 Personen von der Landesärztekommission für die Anerkennung der Zivilblindheit untersucht, einige Revisionsvisiten inbegriffen. Bei den Terminen der Visiten ist jeweils eine Mitarbeiterin anwesend, um einen ersten persönlichen Kontakt mit den meist seit kurzem sehgeschädigten Menschen zu knüpfen und sie über Hilfestellungen und Dienste zu informieren. Die Wirtschaftskommission behandelte 106 Anträge um den Erhalt finanzieller Leistungen. Als Interessensverband sind wir Mitglied dieser Kommission und können so die Anliegen der Sehgeschädigten direkt vertreten. Wir verfolgten die Abwicklung der Ansuchen bis zu deren Abschluss. Außerdem sind wir auch bei der Abwicklung anderer sozialrechtlicher und bürokratischer Verfahren behilflich und setzen uns für die Wahrung der Interessen einzelner Betroffener in den verschiedensten Belangen ein. Diese Tätigkeit ist oft mühevoll und zeitaufwändig, für die Betreuten aber äußerst wichtig und wertvoll, z.B. bei Entmündigungen, bei Steuerfragen oder im Bereich des sozialen Wohnbaus.Die Einführung der Pflegesicherung veranlasste Mitarbeiter und Funktionäre bei den entsprechenden Veranstaltungen laufend Informationen einzuholen, um die Betroffenen aktuell über die Neuerungen in Kenntnis zu setzen und beraten zu können.
Besondere Bedingungen konnten mit einigen Geschäften und Dienstleistern für die Mitglieder ausgehandelt werden, was von diesen wohlwollend aufgenommen wurde.
4. Hilfsmittel
Im Laufe des Jahres leitete das Verbandsbüro für die Betreuten 50 Gesuche um Gewährung von Beiträgen seitens der Sanitätsbetriebe für den Kauf von Hilfsmitteln ein. Wir sind bei der bürokratischen Abwicklung der Ansuchen behilflich und stehen dazu mit den verschreibenden Augenärzten, den Lieferfirmen sowie den zuständigen Ämtern in Kontakt.Bei den sechs Hilfsmittelausstellungen in den verschiedenen Bezirken des Landes, welche vom Blindenzentrum „St. Raphael“ und dem Blinden- und Sehbehindertenverband durchgeführt worden sind, stand eine Mitarbeiterin des Verbandes für Beratung in sozialrechtlichen Fragen und über Finanzierungsmöglichkeiten der Hilfsmittel zur Verfügung. Für dieses Projekt sowie für den entsprechenden Bedarf das ganze Jahr hindurch kauften wir wieder verschiedene Hilfsmittel zum Vorzeigen und Ausprobieren an. Hierfür entstanden Ausgaben in Höhe von 16.343,34 Euro.
5. Berufsausbildung und Arbeitseingliederung, Schule und Elternarbeit
Die Berufsausbildung von Sehgeschädigten zu verfolgen, sich um die entsprechende Arbeitseingliederung zu kümmern und sich für die korrekte Anwendung der gesetzlichen Maßnahmen zur Arbeitsausübung einzusetzen sind wichtige Aufgaben des Verbandes. Für zwei junge Frauen wurde der Besuch eines Telefonisten- bzw. eines Masseurlehrganges in blindenspezifischen Einrichtungen in Bologna bzw. Florenz vermittelt und dafür um die Übernahme der Kosten seitens des Landes angesucht.Der Vertreter der Physiotherapeuten wurde zur Teilnahme an einer Internationalen Tagung seiner Berufsgruppe nach Palermo gesandt.
Mit der Beratungstätigkeit für Familie und Schule beschäftigt sich der Verband nicht direkt, verfolgt und unterstützt aber die Arbeit der Frühförderung und Schulberatung für sehgeschädigte Kinder und Jugendliche als Mitglied in den Teambesprechungen, die regelmäßig stattfinden und an welchen die Mitarbeiter der Rehadienste, die Leitung des Blindenzentrums sowie die Vertreter des Verbandes teilnehmen . Genannte Dienste werden vom Blindenzentrum „St. Raphael“ angeboten und organisiert. Für die sehbehinderten Schüler wurden Hefte mit verstärkter, kontrastreicher Lineatur angekauft, welche diesen zur Verfügung gestellt werden.
In der Elterninitiative sehgeschädigter Kinder „ELISE“ arbeiten Eltern, die Rehadienste des Blindenzentrums sowie der Blinden- und Sehbehindertenverband zusammen, um Information und Hilfestellung für die betroffenen Familien zu gewährleisten. In diesem Sinne wurden vom 30.07. bis 03.08. Erlebnistage für die Familien sehgeschädigter Kinder sowie am 30.08. ein gemeinsamer Grillnachmittag durchgeführt, zu dem ebenfalls betroffene Familien eingeladen waren.
6. Öffentlichkeitsarbeit und Initiativen zur Vorbeugung von Blindheit
Immer wieder nehmen wir Gelegenheiten wahr, um die Öffentlichkeit auf die Bedürfnisse Sehgeschädigter aufmerksam zu machen. Anlässlich des 1. Gesamtstaatlichen Tages der Brailleschrift am 21.02. wurde in 7 lokalen Medien über dieses für Blinde so wichtige Kommunikationsmittel berichtet. Im Laufe des Jahres folgten weitere Veröffentlichungen, meist anlässlich von Veranstaltungen. Zum Jahreswechsel wurden an die Behörden, Freunde und Mitarbeiter Glückwunschkarten in Blindenschrift verschickt mit der Einladung, diese anhand des beigelegten Blindenschriftalphabetes zu entziffern. So wurde das Jahr 2009 eingeleitet, in dem der 200. Geburtstag des Erfinders der Blindenschrift Louis Braille gefeiert wird sowie das 60jährige Bestehen der Landesgruppe Südtirol des Italienischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.Die Internetseite des Verbandes wurde laufend mit Berichten zu aktuellen Themen versehen und mit einer der Vorbeugung von Blindheit gewidmeten Seite ergänzt.
Anlässlich einer Kampagne der Agentur zur Vorbeugung von Blindheit in mehreren Schulen des Landes wurde unser Verband zur Mitarbeit eingeladen und aufgefordert, auch unsererseits die Schüler auf dieses wichtige Thema und auf die zum Schutz des Augenlichtes notwendigen Maßnahmen hinzuweisen.
Der Verband hat an einem Projekt des italienischen Schulamtes mit dem Titel „Il libro parlante“ mitgearbeitet. Die dritte Auflage dieser sehr interessanten Initiative sieht vor, dass zahlreiche Mittelschul- und Oberschulklassen Hörbücher produzieren, die dann den Sehgeschädigten zur Verfügung gestellt werden. Über das Auflesen von Büchern hinaus werden auch Begegnungen mit unseren Mitgliedern durchgeführt, um den Jugendlichen Einblick in die Welt der Blinden zu geben und ihre Sensibilität gegenüber dem Anders-Sein zu bestärken. Das Projekt wird im laufenden Schuljahr wiederholt.
7. Mobilität und Abbau von Barrieren
Wie bekannt war in den vergangenen Jahren die Forderung um Einrichtung einer Haltestellenansage im Inneren der öffentlichen Verkehrsmittel unser größtes Anliegen. Im abgelaufenen Jahr kam es zu mehreren Aussprachen mit den zuständigen Behörden. Nach vehementem Einsatz konnte im Herbst endlich eine Zusage für die Verwirklichung einer Ansage über Lautsprecher für die städtischen Busse in Bozen erreicht werden. Die hierfür notwendigen Arbeiten sollen bis Ende März 2009 abgeschlossen sein. Das nächste Ziel wird es sein, die Einrichtung dieses Dienstes für die Buslinien der anderen Städte sowie für die Überlandbusse zu erreichen.8. Freizeit Angebote und kulturelle Tätigkeiten
Am Meeraufenthalt im blindengerecht eingerichteten Ferienzentrum in Tirrenia nahmen vom 16. bis 28.06. 40 sonnenhungrige Personen teil. 27 Bergfreunde hingegen zog es vom 7. bis 13.09. nach Lüsen um die dortigen Almen zu erwandern. Einem hör- und sehgeschädigten Mitglied wurde durch die Übernahme der Kosten für die Begleitperson die Teilnahme an einer Begegnungswoche ermöglicht, welche vom 30.08. bis zum 06.09. in Delémont in der Schweiz für Personen mit einer solchen doppelten Sinnesbehinderung angeboten wurde.Die kulturellen Angebote umfassten eine Fahrt nach Verona zum Besuch einer Aufführung der Oper „Carmen“ in der Arena, an welcher am 15.07. 20 Personen teilnahmen. Der traditionelle Mitgliederausflug führte am 27.09. 56 Sehgeschädigte und Begleiter aus dem ganzen Land in die Fuggerstadt Sterzing sowie nach Maria Trens. Weiters wurde am 18.10. ein Besuch der Ausstellung „Szenarios“ im Rahmen der Manifesta7 in Franzensfeste organisiert, an der 19 Personen teilnahmen. Diese Ausstellung moderner Kunst eignete sich besonders für sehgeschädigte Interessierte, da nicht Objekte zu besichtigen waren. Die Franzensfeste war vielmehr in einen Ort des Hörens von literarischen Texten verwandelt worden, die eigens von internationalen Autoren geschrieben worden waren.
Für die Durchführung dieser Initiativen entstanden Ausgaben von 39.351,50 Euro.
Auch die sportlichen Aktivitäten der Sehgeschädigten werden vom Verband gefördert. So wurde die Blinden- und Sehbehinderten-Amateursportgruppe tatkräftig von unserem Büro unterstützt, sowohl durch das Erledigen des Schriftverkehrs, das Abfassen der Beitragsgesuche an öffentliche Körperschaften, das Organisieren von Veranstaltungen als auch durch die Gewährung eines finanziellen Beitrages in Höhe von 2.500,00 Euro.
9. Finanzierungen
Um die notwendigen finanziellen Mittel für die umfassende Tätigkeit aufbringen zu können, wandten wir uns in erster Linie an das Land Südtirol, welches uns immer mit einem großzügigen Beitrag unterstützt hat. Erwähnt seien auch die Beiträge der Gemeinde Bozen und anderer Gemeinden sowie jene Privater.Die Verteilung der Hauskalender wurde wieder durchgeführt, Besonders wertvoll sind die Spenden unserer Mitglieder – im Jahre 2008 gingen solche in Höhe von
€ 6.915,11 ein - da sie nicht nur eine finanzielle Unterstützung darstellen, sondern damit auch die Wertschätzung für die Arbeit des Verbandes bekundet wird. Die eingegangenen Mitgliedsbeiträge beliefen sich auf € 26.778,29.
Ein aufrichtiger Dank geht an ein langjähriges Mitglied, welches großzügigerweise zwei Wohnungen im Schenkungswege dem Blindenverband überlassen hat, die nunmehr eine bedeutende Unterstützung der Tätigkeit der Landesgruppe darstellen.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir all jenen danken, die uns im Jahre 2008 durch die Zuweisung von 5 Promille der Einkommenssteuer an den Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverband unterstützt haben. Diese Möglichkeit besteht auch in diesem Jahr; hierfür genügt es, auf der Steuererklärung oder auch einfach auf dem Modell CUD die Steuernummer des Verbandes anzugeben.
Wie bekannt ist unser Verband mit dem Siegel „Sicher spenden“ gekennzeichnet, welches für Vereinigungen vorgesehen ist, die ihre Tätigkeit, die Bilanzen und die Verwendung von Spendengeldern offen legen.
10. Zusammenarbeit mit Verbänden und Behörden
Besonders eng ist natürlich die Zusammenarbeit mit dem Blindenzentrum „St. Raphael“. Vor allem mit den Rehadiensten wird Hand in Hand gearbeitet, um eine umfassende und ganzheitliche Betreuung blinder und sehbehinderter Menschen in Südtirol zu gewährleisten.Die Kontakte zu den anderen Behindertenorganisationen im Lande werden vor allem innerhalb des Dachverbandes der Sozialverbände Südtirols gepflegt, dem unser Verband sowie insgesamt 42 Organisationen angehören. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedsorganisationen im Dachverband wurden den Verantwortlichen in der Abteilung Gesundheitswesen des Landes Anliegen und Verbesserungsvorschläge vor allem bei der Lieferung von Hilfsmitteln unterbreitet.
Mit dem Zivilinvalidenverband ANMIC sowie dem Gehörlosenverband ENS sprach man bei der Abteilung Soziales vor, um vorzubeugen, dass durch die Einführung der Pflegesicherung die beiden Themen Behinderung und Pflegebedürftigkeit vermischt werden und um zu gewährleisten, dass die entsprechenden Leistungen weiterhin im Sinne der jeweiligen Gesetzesbestimmungen ausbezahlt werden.
Regelmäßige Kontakte gab es zu den Blinden- und Sehbehindertenverbänden in Trient und in Innsbruck. Dazu gehört auch die Teilnahme an Versammlungen und Feiern dieser Organisationen.
Abschließend sei unterstrichen, dass die vielfältige Tätigkeit nicht allein von Vorstandsmitgliedern und Angestellten durchgeführt werden kann, sondern dass es der Unterstützung vieler bedarf. An dieser Stelle sei allen freiwilligen Helfern und Begleitern für ihre Treue und ihren selbstlosen Einsatz herzlich gedankt. Die Mitglieder sind weiterhin zur Unterstützung und zur Solidarität aufgerufen, denn nur durch das Zusammenwirken ist es möglich, unsere Anliegen und Bedürfnisse bestmöglich zu schützen und zu vertreten, neue Herausforderungen anzunehmen und die erreichte Lebensqualität zu erhalten. Auf diese Weise kann auch nach 60 Jahren Tätigkeit unserer Landesgruppe zuversichtlich in die Zukunft geblickt werden.
Für den Vorstand
Der Vorsitzende
Cav. Josef Stockner
Bozen, den 04.04.2009


