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Italienischer Blinden- und Sehbehindertenverband Onlus Aps Landesgruppe Südtirol

Verteilung des Südtiroler Hauskalenders 2020 in ganz Südtirol durch freiwillige Helfer des Verbandes

Unterstützen auch Sie uns durch die Abnahme des Südtiroler Hauskalenders
Der Südtiroler Hauskalender wird auch in diesem Herbst im ganzen Land zu Gunsten des Blinden- und Sehbehindertenverbandes verteilt.
Erkennbar sind die Verteiler durch eine vom Verband ausgestellte Bestätigung. Die Abnehmer sind gebeten, sich diese auf jeden Fall zeigen zu lassen.
Der Kalender ist auch im Büro des Verbandes in der Garibaldistraße Nr. 6 in Bozen erhältlich. Tel. 0471-971117.

Der Blinden- und Sehbehindertenverband möchte allen, die seine Tätigkeit konkret unterstützen, im Voraus herzlich danken.

Jeden Tag kümmerst du dich um vieles, aber denkst du auch an dein Sehen? 10. Oktober: Welttag des Sehens

Regelmäßige augenärztliche Kontrollvisiten sind für die Vorbeugung von Sehschädigungen sehr wichtig

Informationsstand anlässlich des Welttages des Sehens
Jedes Jahr am zweiten Donnerstag im Oktober wird der Welttag des Sehens begangen. Der Blinden- und Sehbehindertenverband Südtirol versucht zum Anlass, in Zusammenarbeit mit der Internationalen Agentur für die Vorbeugung von Blindheit IAPB Italia, die Bevölkerung für eine achtsame Kontrolle der Augen zu sensibilisieren. Diese wichtigen und auch sehr empfindlichen Sinnesorgane werden leider oftmals vernachlässigt und dies kann zu Sehschädigungen führen, die Schwierigkeiten und Einschränkungen in der Selbständigkeit und in der Mobilität mit sich bringen. Viele Erkrankungen der Augen können häufig gut behandelt werden, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Zum Anlass wird am 10.10. ein Informationsstand in Bozen eingerichtet, und zwar an der Talferbrücke/Seite Cafè Theiner. Dort werden von 10.00 bis 17.30 Uhr Funktionäre sowie Mitglieder des Verbandes anwesend sein, um über die Bedeutung der Vorsorge und über die Tätigkeit unseres Verbandes zu informieren sowie um eigens herausgegebene Infobroschüren zu verteilen. Natürlich ist das Informationsmaterial auch im Verbandsbüro erhältlich.
Auge

Es ist wichtig, regelmäßig das eigene Sehvermögen unter Kontrolle zu behalten, in jedem Alter, und auch wenn keine Schäden oder Sehfehler erkennbar sind. Es hört sich absurd an, aber viele Symptome von Augenerkrankungen treten unbemerkt auf, weil sich unser Körper an den Sehfehler gewöhnt, vor allem wenn dieser progressiv ist.

Jeder Einzelne kann aber auch im täglichen Leben zum Erhalt seines Sehvermögens beitragen. Wichtig ist der Schutz der Augen vor ultravioletter Strahlung durch Brillen mit zertifizierten Filtern und in Gefahrensituationen durch Schutzbrillen, welche der jeweiligen Gefahrensituation angepasst sind. Bei den Verrichtungen des alltäglichen Lebens sollte man immer auf geeignete Lichtverhältnisse achten um eine Überanstrengung des Auges zu vermeiden.
Nützlich ist es darüber hinaus, sich gesund zu ernähren und einen gesunden Lebensstil zu pflegen, nämlich:
  • Täglich antioxidante Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Carotenoiden zu sich nehmen, welche beispielsweise in Obst und Gemüse enthalten sind.
  • Es ist wichtig, die gesättigten Fette sowie Cholesterin einzuschränken und den Blutdruck im empfohlenen Bereich zu halten.
  • Viel Wasser trinken.
  • Nicht rauchen und den Alkoholkonsum einschränken

Bergwanderwoche 2019 im Fassatal - Bericht einer Teilnehmerin

Gruppenfoto bei der Bergwanderwoche 2019
Die diesjährige Bergwanderwoche für die Mitglieder unseres Verbandes hat, wie im letzten Jahr, im Fassatal stattgefunden, und zwar vom 01.-07. September.
27 Personen, Sehgeschädigte sowie ihre sehenden Begleiter, allesamt Bergfreunde, haben an dieser Initiative teilgenommen. Täglich konnten sich die einzelnen Teilnehmer einer der beiden Gruppen anschließen, wobei eine Gruppe anspruchsvollere Touren und die zweite leichtere Wanderungen unternommen hat.
Trotz Regenwetter erreichte die Gruppe die Bergvagabundenhütte
Einige Teilnehmer unterwegs auf grünen Wiesen
Die meisten Teilnehmer hatten einen persönlichen Begleiter dabei
An den meisten Tagen strahlte die Sonne von früh bis spät
Einige Tagesziele waren beispielsweise das Rifugio Munciogn auf 1820 m, die Malga Contrin auf 2.016 m am Fuße der Marmolada, die Hütte am Tierser Alpl, sowie, an einem verregneten Tag, die Bergvagabunden Hütte zwischen Valle San Pellegrino und Val Monzoni. Sogar der letzte Tag wurde bis zum Schluss ausgekostet, und auf dem Heimweg wurde ein Abstecher zum Völser Weiher unternommen und von dort auf die Tuffalm unterhalb des Schlerns gewandert. Hier kam sogar noch die Sonne zwischen den Wolken zum Vorschein und die Woche konnte bei Schönwetter abgeschlossen werden. Herzlicher Dank und besondere Wertschätzung gelten den sehenden Begleitpersonen, die sich für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben und so unseren Mitgliedern die Teilnahme ermöglicht haben. Hier zum Herunterladen ein ausführlicher Bericht der blinden Teilnehmerin Birgit Lun:

Projekt Helfer: Begleitdienst in den Bezirken von Meran und Brixen

Es wird daran erinnert, dass in den Bezirken Meran und Brixen mit Seitentälern ein Begleitdienst für Menschen mit Sehschädigung angeboten wird.
Die Freiwilligen können für folgende Tätigkeiten angefragt werden: Begleitung (z.B. zu Arztterminen oder in Ämter), Vorlesen, Spazierengehen, Besorgungen, Hausbesuche usw. Für die Fortbewegung innerhalb und außerhalb der Stadt werden die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt.
Der Dienst ist an den Werktagen von Montag bis Freitag aktiv. Er muss mindestens 24 Stunden vorher direkt bei den Freiwilligen vorgemerkt werden, so dass diese ihren Tagesablauf planen können und die Dienste sich nicht überschneiden. Der Dienst ist kostenlos. Derzeit wird der Dienst in Meran von Herrn Diego M. und in Brixen von Herrn Martin M. angeboten, die sich für 20 Wochenstunden für einen Freiwilligen Sozialdienst zur Verfügung gestellt haben.

Wer an diesem Dienst interessiert ist, ist gebeten, sich mit dem Verbandsbüro in Verbindung zu setzen, um die Kontaktdaten der Freiwilligen zu erhalten und einen Dienst vorzumerken.

Für Begleitdienste und Hilfestellungen in Bozen können sich die Mitglieder demnächst wieder beim Verbandsbüro melden, wo ab 01.10. Giorgio ein Jahr freiwilligen Zivildienst leistet und nach Möglichkeit, auch den Mitgliedern zur Verfügung steht.

Shiatsu-Grundkurs

Herr Ricciardi Alessandro, Shiatsu-Praktiker und Lehrer bei der Shiatsu-Schule „Sentieri di Luce“ hat sich an unseren Verband gewandt und die Durchführung eines Basis-Shiatsu-Kurses (Amateuerbereich) für unsere blinden und sehbehinderten Mitglieder vorgeschlagen, gerne kann auch ein Familienangehöriger/Bekannter teilnehmen.
Für den Kurs sind 4 Treffen an Samstagen im Dezember 2019 und Jänner 2020 vorgesehen, welche im Blindenzentrum St. Raphael in Bozen stattfinden. Datum: 07.12., 14.12., 11.01. sowie 18.01., jeweils von 8.30 bis 12.00 Uhr sowie von 14.00 bis 18.00 Uhr, insgesamt 30 Stunden. Der Basiskurs beinhaltet viel Praxis und mehrere theoretische Einheiten, dies für ein besseres Verständnis der Lerninhalte. Der Kurs ist für alle geeignet die diese „alte manuelle Kunst“ kennenlernen möchten.
Shiatsu ist eine antike Kunst, wörtlich bedeutet sie „Druck mit den Fingern“. Shi=Finger, Atsu=Druck. Sie findet ihren Ursprung in sehr antiken Techniken die meist von Blinden ausgeübt wurden. Dies aufgrund ihres ausgeprägten Tastsinnes und somit ihrer besonderen Sensibilität und Empfangsbereitschaft. Es bedarf keiner spezifischen Kenntnisse in Anatomie oder Physiologie.
Alle Interessierten sind gebeten sich innerhalb 20.10.2019 im Verbandsbüro zu melden.

Einladung zur Herbst-Mitgliederversammlung am 15.10.2019

Alle Mitglieder sind herzlich zur Herbstversammlung eingeladen, welche am Dienstag, den 15.10.2019 im Blindenzentrum in Bozen, Schießstandweg 36, stattfindet. Die Arbeiten der Versammlung beginnen um 15.00 Uhr in 2. Einberufung (1. Einberufung um 14.00 Uhr).

TAGESORDNUNG:
1. Begrüßung durch den Vorsitzenden der Landesgruppe;
2. Nominierung des Präsidenten und des Vizepräsidenten der Versammlung sowie der Stimmzähler und der Quästoren;
3. Verlesung, Diskussion und Genehmigung des Tätigkeitsprogramms 2020;
4. Verlesung des Budgets 2020;
5. Allfälliges.

Die Sehgeschädigten, die an der Versammlung teilnehmen, sind anschließend mit jeweils einer Begleitperson zu einer gemeinsamen Marende eingeladen. Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir um Bestätigung der Teilnahme innerhalb 11.10.2019 im Verbandsbüro.

Plaus: Genussfest'l mit Dunkelbar

Mit dem weißen Taststock unterwegs zur Bar im Dunkeln
Mit dem weißen Taststock unterwegs zur Bar im Dunkeln
Plaus Aktiv und der Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverband ONLUS/APS führen gemeinsam eine Sensibilisierungsveranstaltung durch, welche am 11. August im Rahmen des Genussfestl's im Dorfzentrum von Plaus stattfinden wird.
Im Rahmen eines Sinnesparcours können im Rathaus heimische Weine verkostet sowie der Geruchsinn anhand verschiedener Düfte geschult werden, und zwar in totaler Finsternis.
Die Gäste werden das abgedunkelte Lokal selbständig betreten, und zwar ausgestattet mit einem Weißen Stock, wie er allgemein von sehgeschädigten Menschen benutzt wird, und werden so erfahren, wie man sich ohne visuelle Anhaltspunkte orientieren und bewegen kann.
An der Theke der Dunkelbar werden sie von unseren Mitgliedern empfangen.
Angeboten wurde auch das Ausprobieren eines Tandems
Angeboten wurde auch das Ausprobieren eines Tandems
Es findet ein Rollentausch statt: blinde oder sehbehinderte Menschen, also die sonst bedienten, werden zu Baristen und bedienen die sehenden Gäste. Durch den Wegfall des Lichtes wird ein alltäglicher Barbesuch zum Abenteuer, bei dem man selber nichts sieht, aber auch von anderen nicht gesehen wird. Es kann ein Dialog entstehen und so können Ängste und zwischenmenschliche Barrieren abgebaut werden. Initiativen dieser Art verfolgen den Zweck, dass die Bevölkerung die Sinnesbehinderung einer Sehschädigung kennenlernen und sich ihr annähern kann. Es handelt sich um sehr wertvolle Gelegenheiten, um die Inklusion blinder und sehbehinderter Menschen immer mehr zu verbessern. Im Inneren der abgedunkelten Lokale werden ständig sehgeschädigte Menschen anwesend sein um die Sicherheit zu gewährleisten. Ein weiteres Angebot im Rahmen des Sinnesparcurs ist die Möglichkeit, als Passagier mit verbundenen Augen eine Runde mit dem Tandem zu radeln. Ein Dank gilt den Organisatoren des Genussfest'ls Plaus, welche große Sensibilität bewiesen haben und außer an das angebrachte Feiern mit Musik und ausgezeichnetem Essen auch daran gedacht haben, den Blinden- und sehbehindertenverband einzubeziehen und uns so die Möglichkeit zu geben, für das Thema Sehschädigung zu sensibilisieren.

Fahrt zur Opernaufführung “Der Troubadour” in der Arena von Verona am 26. Juli 2019

Auch heuer stand für unsere Mitglieder eine Fahrt nach Verona auf dem Programm um eine Opernaufführung in der Arena zu erleben. Unsere Musikliebhaber genossen die Aufführung "Der Troubadour“ von Giuseppe Verdi.
Die Arena von außen
Vor dem Eingang

Teilnehmer am Meeraufenthalt sind sehr zufrieden

Gruppenfoto
Vom 16. bis zum 29.06.2019 fand in Tirrenia, Provinz Pisa, im für Sehgeschädigte ausgestatteten Ferienzentrum der Meeraufenthalt unseres Verbandes statt.
53 Personen (Mitglieder, Begleiter und Angehörige) haben an diesem Badeurlaub teilgenommen. Am Ende des Aufenthalts wurden die Teilnehmer eingeladen, einen Fragebogen auszufüllen, mit dem die Zufriedenheit erhoben werden sollte. Aus der Auswertung dieser Fragebögen geht hervor, dass diese gemeinschaftsbildende Initiative von den teilnehmenden Mitgliedern sehr geschätzt wird.
auch einige Blindenführhunde waren Teil der Gruppe
So waren beispielsweise die am häufigsten gegebenen Antworten auf die Frage nach den Beweggründen für die Teilnahme: "in der Gruppe mit anderen Sehgeschädigten zu sein" sowie "Erfahrung bei einer vorhergehenden Initiative des Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Der Großteil der Teilnehmer erklärte sich zufrieden mit dem angebotenen Begleitdienst. Am Aufenthalt haben nämlich sehende Personen als Begleiter teilgenommen, die die sehgeschädigten Urlauber überall dort unterstützt haben, wo dies notwendig war. Sehr positiv sind die servierten Mahlzeiten bewertet worden, auch das ein wichtiges Element eines angenehmen Urlaubs. Schließlich haben auf die Frage "Würden Sie ein weiteres Mal am Meeraufenthalt teilnehmen?", praktisch alle positiv geantwortet.
Tanzabend
gemütliches Beisammensitzen
Die Teilnehmer organisierten eine Fahrt nach Livorno

Bitte um Zuweisung von 5 Promille der Einkommenssteuer IRPEF zugunsten des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Südtirol

Jeder Steuerzahler hat auch heuer die Möglichkeit, durch die Zuweisung von 5 Promille der eigenen Einkommenssteuer, unsere Tätigkeit zu unterstützen.

Um diese kleine Quote an Stelle des Staates, unserer ONLUS-Vereinigung zukommen zu lassen genügt es, dem Wirtschaftsberater bzw. Steuerbeistandszentrum CAF, beim Abfassen der Steuererklärung (Modell 730 oder UNICO PF) die Steuernummer unseres Verbandes mitzuteilen: 80015390216, z.B. durch Vorweisen des nachfolgend abrufbaren Memokärtchens.
Die Zuweisung von 5 Promille an unseren Verband verursacht keinerlei Kosten.

5 Promille Zuweisung - Steuernummer des Verbandes
Auch diejenigen, die keine Steuererklärung abfassen müssen, können uns unterstützen, indem sie auf dem Formular für die Zweckbestimmung der 5 Promille, das der Bescheinigung CU Certificazione Unica 2019 beigelegt ist, unsere Steuernummer anführen, 2 Mal unterschreiben und das Formular beim Postamt oder in unserem Büro in der Garibaldistr. 6 in Bozen abgeben.

Wir weisen darauf hin, dass die Zweckbestimmung der 5 Promille für soziale Zwecke jene der 8 Promille an die Kirche oder religiöse Einrichtungen nicht ersetzt.
Jeder Steuerzahler kann beide Zweckbestimmungen vornehmen.


Wir bitten, diese Möglichkeit zu nutzen und diese Information auch anhand der Memokärtchen allen Angehörigen und Bekannten weiterzugeben, da mit dieser einfachen Geste unsere Tätigkeit konkret unterstützt werden kann. Für den Verband ist diese Finanzierungsmöglichkeit eine große Hilfe. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung. HERZLICHEN DANK IM VORAUS!


Jahreshauptversammlung des Verbandes - Wichtigstes Ziel: Bezugspunkt für ganz Südtirol sein

Der Stadtrat für Soziales Dr. Juri Andriollo spricht zu den Teilnehmern
Ihre ordentliche Jahreshauptversammlung hielt am Samstag, 06.04.2019 die Landesgruppe Südtirol des Italienischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes ab. Der Vorsitzende Valter Calò konnte, außer den effektiven Mitgliedern mit ihren Begleitpersonen und den unterstützenden Mitgliedern, den Stadtrat für Soziales von Bozen Dr. Juri Andriollo, die Vertreterin der Organspenderorganisation AIDO Annamaria Saviolo und den Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbandes von Nordtirol willkommen heißen. Der Vorstand legte den Mitgliedern den Tätigkeitsbericht über das Jahr 2018 und die Rechenschaftsberichte zur Genehmigung vor. Mit einem gemeinsamen Mittagessen schloss die Versammlung ab. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Tätigkeiten 2018.

Konvention für die Abfassung der Steuererklärung und anderes mit dem Steuerbeistandszentrum (CAF) ACLI

Bezüglich der Steuererklärungen 2019 teilen wir mit, dass unser Verband die Konvention für die Mitglieder und deren Familienangehörige/Begleiter mit dem Steuerbeistandszentrum CAF ACLI, mit Hauptsitz in Bozen, Südtirolerstr. 28, erneuert hat. Anstatt des ordentlichen Tarifs, welcher je nach Höhe des Einkommens und der Art der Erklärung gestaffelt ist, wurde für unseren Verband ein fixer Tarif von 40,00 Euro vereinbart welcher für alle Erklärungen gilt, UNICO 2019, 730/2019 für Einzelne oder Ehepartner. Wer die Konvention nutzen möchte, kann sich ab sofort an das Steuerbeistandszentrum ACLI wenden um einen Termin zu vereinbaren, Tel. 0471-301689 E Mail: bolzano@acliservice.acli.it - beim Vormerken ist es notwendig mitzuteilen, Mitglied des Verbandes zu sein, und zum Termin den Mitgliedsausweis des Blindenverbandes mitzunehmen.
Es kann ein Termin für folgende Stellen vereinbart werden:
  • Bozen Hauptsitz, Südtirolerstr. 28
  • Bozen Außenstelle, Sassaristr. 4/b/c
  • Bozen Schalter c/o Pfarre San Rosario in der Claudia-Augusta-Str. 111 (MO, DO und FR)
  • Bozen Schalter c/o Vispa Teresa, Anne-Frank-Platz 17/a (DI vormittags und FR ganzt.)
  • Leifers c/o Centro Giovani Don Bosco, Kennedy-Str. 94
  • Neumarkt c/o Patronato ACLI, Laubengasse
  • Eppan c/o Circolo ACLI, St. Anna Weg 6
  • Meran c/o Circolo ACLI, Etschmanngasse 22
  • Brixen c/o Circolo ACLI, Schlachthofstr. 5

Abgesehen von den Steuererklärungen, wird auf alle steuerlichen Dienstleistungen, welche während des Jahres angeboten werden, ein Rabatt von 20% auf die derzeit gültigen Tarife gewährt, z.B. für Arbeitsverhältnisse von Hausangestellten, Mietverträge (Abfassen der Verträge, GIS, Registrierungen, cedolare secca), Erbschaftsmeldungen usw.

Bergwanderwoche der Mitglieder vom 1. bis 7. September 2019 im Fassatal

Wandern im Fassatal
Die diesjährige Bergwanderwoche der Mitglieder findet wiederum im Fassatal statt, und zwar mit Unterbringung im Debra Park Hotel in Moena. In diesem Gebiet gibt es sehr schöne Wandermöglichkeiten, und so hat der Vorstand beschlossen, eine weitere Auflage hier durchzuführen. Während der Woche werden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt, wobei eine Gruppe anspruchsvollere Touren und die zweite leichtere Wanderungen unternimmt. Eine gewisse Gehtüchtigkeit ist aber in jedem Fall notwendig, da jeweils Wanderungen von mindestens 3 bis 4 Stunden unternommen werden. Informationen und Anmeldungen innerhalb 30. Juni im Verbandsbüro.

Louis Braille – Erfinder der Blindenschrift

Hände die Blindenschrift lesen
Louis Braille (1809-1852) aus Frankreich, selbst im Kindesalter durch eine Verletzung der Augen erblindet, hat als nur 16jähriger die nach ihm benannte Blindenschrift entwickelt. Er litt sehr darunter, nicht schreiben und lesen zu können und schöpfte daraus die Antriebskraft zu seiner Erfindung. Die Brailleschrift ist heute weltweit verbreitet.

Louis Braille – Das Leben

Louis Braille wurde am 4. Januar 1809 in Coupvray bei Paris geboren. Sein Vater war Sattler. Mit 3 Jahren verletzte sich Louis in der Werkstatt des Vaters mit einer Ahle, also einem spitzen Werkzeug, am Auge. Er hatte versucht, die Arbeit seines Vaters nachzuahmen. Es kam zu Entzündungen in Folge derer Louis im Alter von 5 Jahren an beiden Augen erblindete.
Trotz seiner Behinderung besuchte Louis zunächst die Dorfschule, später unterrichtete ihn der Lehrer zu Hause . Der Junge war sehr wissbegierig und liebte es, wenn ihm vorgelesen wurde. Er litt sehr darunter, nicht selber lesen zu können.
Sein Lehrer erfuhr von einer Schule nur für Blinde in Paris. Mit 10 Jahren wurde Louis in diese Schule gebracht, wo er von nun an unterrichtet wurde. An der Blindenschule wurde eine Reliefschrift gelehrt, die aber nur gelesen, nicht aber geschrieben werden konnte. Bald schon hatte Louis alle vorhandenen Bücher aus der Schulbibliothek verschlungen. Er fing an, an einer neuen Blindenschrift zu experimentieren.

Die Erfindung der Brailleschrift - Aus einem Verlust erwächst ein Gewinn für viele

Mit 11 Jahren lernte Louis Braille 1820 den Artilleriehauptmann Charles Barbier kennen. Dieser hatte den Verantwortlichen an der Blindenschule in Paris eine Punktschrift vorgestellt, die für militärische Zwecke eingesetzt wurde. Diese Nachtschrift diente dazu, in der Dunkelheit Befehle weiterzugeben, ohne eine Laterne anzünden zu müssen. Sie bestand aus Zeichen, die aus 2 senkrechten Reihen mit jeweils 6 Punkten gebildet und in Papier gestanzt wurden. Den einzelnen Zeichen wurden die verschiedenen französischen Laute zugeordnet. Die Schrift konnte sich aber beim Militär nicht durchsetzen, weil es viel zu kompliziert war, diese zu erlernen und zu entziffern. Deshalb hatte sich Barbier an die Blindenschule Paris gewandt.
Louis Braille und seine Mitschüler waren vom System begeistert. Sofort dachte Braille über Vorschläge nach, die Schrift zu verbessern. Es wurde ihm aber kein Gehör geschenkt, er schien zu jung. Er gab aber nicht auf, sondern tüftelte weiter. Die Schriftzeichen von Barbier waren zu groß. Louis erinnerte sich an den Spielwürfel des Vaters und reduzierte die 12 Punkte auf 6, so war es möglich, die gesamte Höhe eines Schriftzeichens unter dem Finger zu fühlen. Im Jahre 1825 stellte Louis Braille dann, nur 16jährig, seine Blindenschrift fertig.

In den Ferien entwickelte er zusammen mit seinem Vater ein Schreibgerät mit Gestell. Interessant dabei ist, dass zum Schreiben eine Ahle diente, also jener spitze Gegenstand, mit dem der kleine Louis sich seinerzeit verletzt hatte.
Die neue Blindenschrift konnte gelesen und geschrieben werden. Sie orientierte sich nicht an der gesprochenen, sondern an der geschriebenen Sprache, wurden die einzelnen Zeichen doch nicht Lauten zugeordnet, wie bei der Nachtschrift, sondern Buchstaben.
Trotzdem fand die Schrift des Louis Braille zunächst keine Akzeptanz. Der Direktor der Blindenschule verbot sie sogar. Er war der Meinung, die Punktschrift isoliere Blinde, weil die Sehenden diese nicht kennen und bestand darauf, dass weiterhin die erhabene Buchstabenschrift verwendet wurde.

Louis Braille verdiente sich nach seiner Schulbildung als Hilfslehrer und als Organist seinen Unterhalt. 1828 entwickelte er eine Notenschrift, die ebenfalls auf ein 6-Punkte-System basierte. Damit wurde blinden Menschen ein neues Berufsfeld, nämlich jenes des Musikers eröffnet. Mit 27 Jahren hielt Braille einen offiziellen Vortrag bei dem er beweisen wollte, wie schnell er die neue Schrift schreiben und lesen könne. Die Zuhörer glaubten aber, er habe die Texte vorher auswendig gelernt.

Erst 1850 wurde in Frankreich die Brailleschrift offiziell anerkannt. 1878 wurde sie international zur verbindlichen Blindenschrift. Louis Braille erlebte diese Anerkennung aber nicht mehr. Er verstarb 1852 mit nur 43 Jahren in Paris an Tuberkulose.

So hat bis heute, 140 Jahre nach der Anerkennung zur verbindlichen Blindenschrift auf internationaler Ebene, die Brailleschrift nichts an Wichtigkeit verloren. Nur durch diese können Blinde die Rechtschreibung erlernen und so Sicherheit in Schreiben und Lesen erlangen. Dementsprechend wird alljährlich am 21. Februar der gesamtstaatliche Tag der Brailleschrift begangen und dankbar dem Erfinder der Blindenschrift gedacht.

Weitere Informationen über die Blindenschrift finden Sie auf unserer Internetseite in der Infothek.

Raffeiner Orchideenwelt - Tag der Offenen Tür für Menschen mit Behinderung

Am Samstag, 23. Februar 2019 von 9.00 bis 19.00 Uhr veranstaltet die Raffeiner Orchideenwelt in Gargazon in Zusammenarbeit mit dem Dachverband für Soziales und Gesundheit einen Tag der offenen Tür für Menschen mit Behinderungen.
Der Eintritt ist für alle Menschen mit Behinderungen und ihre Begleitperson kostenlos. Für den freien Einlass ist einfach der Blindenausweis oder der Zivilinvalidenausweis vorzuweisen.
Am Vormittag um 10.30 Uhr ist eine offizielle Begrüßung geplant.
Im tropischen Ambiente der barrierefrei zugänglichen Orchideenwelt sind auf über 6.000m² rund 500 verschiedene Orchideenarten zu bestaunen.
Es besteht auch die Möglichkeit sich in Führungen die Welt dieser exotischen Schönheiten erklären zu lassen (Anmeldung unter Tel. 0471 920218). Der gesamte Parcours, Räume und WC‘s sind barrierefrei zugänglich. Ein großer Parkplatz mit 250 Stellplätzen ist vorhanden. In der Erlebnisgastronomie ORCHIDEA können Besucher (kostenpflichtig) essen und trinken.
Orchidee

Neue Bankkoordinaten des Verbandes

Hiermit informieren wir, dass aus technischen Gründen die Bankkoordinaten des Italienischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes ONLUS - Landesgruppe Südtirol abgeändert werden mussten, die neue Kontonummer lautet wie folgt:
IBAN: IT67F0306911619100000005254
Das Bankinstitut bleibt unverändert: Bank Intesa Sanpaolo, Filiale Bozen/Mustergasse.

Neue Taxigutscheine für Invaliden in Bozen

Jene Personen, welche das Taxi benützen, haben, nach Anfrage der Taxi Mobility Card, ab 01.02.2019 bis 31.12.2019, Anspruch auf einen Taxi-Gutschein in Höhe von 3 Euro pro Fahrt (max. 30 Gutscheine). Es handelt sich um ein Einjahresprojekt, welches den "TAXI BIS -ZONE 2" Service ersetzt und für die Benutzung aller Taxis der Stadt gilt.
Für wen?
Für alle Personen, welche einen Invaliditätsgrad von 67% und mehr nachweisen können, in der Stadt Bozen ansässig sind und das Taxi alleine oder in Begleitung benutzen.
Was ist nötig?
Der Besitz der “Taxi Mobility” Card, die vom ABÖ-Amt für die Beziehungen zur Öffentlichkeit (Gumergasse 7 Erdgeschoss) und von den Bürgerzentren ausgestellt wird. Dazu braucht es den Personalausweis und den Ausweis für Personen mit anerkannter Zivilinvalidität, ausgestellt von der Autonomen Provinz Bozen, aus dem hervorgeht, dass man einen Invaliditätsgrad von 67% oder mehr hat, bzw. den diesbezüglichen Befund des Ärztekollegiums zur Anerkennung der Zivilinvalidität.
Wie bekommt man den Gutschein?
Durch Vorweisen der “Taxi Mobility” Card wird der Taxifahrer einen Gutschein ausstellen, auf dem er die Nummer der Taxi-Card, das Datum und die Uhrzeit der Taxifahrt vermerkt.
Wo und wie erhält man die Rückerstattung?
Den ausgehändigten Gutschein beim ABÖ-Amt für die Beziehungen zur Öffentlichkeit oder bei den Bürgerzentren einreichen.
“Taxi Mobility” ist nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar.

Projekt Helfer verlängert: Begleitdienst in den Bezirken von Meran und Brixen

Menschen in einem Kreis die sich an den Händen halten
Unser Verband hat im vergangenen Jahr begonnen, einen landesweiten Begleitdienst für die Sehgeschädigten aufzubauen. Es freut uns, mitteilen zu können, dass das Projekt in den Bezirken Meran und Brixen bis April 2020 verlängert worden ist.

Der Dienst wird also weiterhin in Meran von Herrn Diego M. und in Brixen von Herrn Martin M. angeboten, die sich für 20 Wochenstunden für einen Freiwilligen Sozialdienst zur Verfügung gestellt haben.

Ihre Tätigkeiten sind:
Begleitung z.B. zu Arztterminen oder in Ämter, Vorlesen, Spazierengehen, Gesellschaft leisten, Hausbesuche usw.

Für die Fortbewegung innerhalb und außerhalb der Stadt werden die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Der Dienst ist an den Werktagen von Montag bis Freitag aktiv. Er muss mindestens 24 Stunden vorher direkt bei den Freiwilligen vorgemerkt werden, so dass diese ihren Tagesablauf planen können und die Dienste sich nicht überschneiden. Er ist kostenlos.
Wer an dieser Initiative interessiert ist, ist gebeten, sich mit dem Verbandsbüro in Verbindung zu setzen, um die Kontaktdaten der Freiwilligen zu erhalten und einen Dienst vorzumerken.
Für Begleitdienste und Hilfestellungen in Bozen können sich die Mitglieder beim Verbandsbüro melden, wo derzeit Marie für ein Jahr ihren Freiwilligen Zivildienst leistet. Marie steht, nach Möglichkeit, auch für die Mitglieder zur Verfügung.

Concert in the dark - Konzert im Dunkeln

Am Samstag 12. Januar 2019 findet das letzte Konzert im Dunkeln organisiert vom Jugendzentrum Connection von Brixen in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband statt.
Die Gruppe Olim (Marco Scippacercola; Daniele Endrizzi e Luigi Pozza) werden ein Märchen musizieren "L'incredibile storia dell'inventore dell'Arma Distruggi Armi" geschrieben von Luigi Pozza. Ein wunderbares Erlebnis im Dunkeln für jung und alt.
Beginn um 20.30 Uhr uim Sitz des Jugendzentrums Connection, in der Widmannbrückenstr. 4 in Brixen. Der Eintritt ist frei.
Aus organisatorischen Gründen wird um Vormerkung gebeten: per Email an info@giovaniconnection.it, per Telefon unter der Nummer 0472 837404 oder auf der Facebook-Seite Centro Giovani Connection.
Concert in the dark (Plakat vom Jugendzentrum Connection)